Test Toshiba Qosmio G30
Gehäuse
Wie schon das Qosmio F20, ist auch das Toshiba Qosmio G30 einwandfrei verarbeitet. Besonders die Oberseite des Gerätes erweist sich aufgrund eines großen Aluminiumteils, welches die gesamte Tastatur umfasst, als besonders Druckstabil.
Hinzu kommt, dass die Handballenauflagen aufgrund der hervorragenden Wärmeleiteigenschaften von Aluminium stets kühl bis maximal lauwarm bleiben.
Wiederum sehr prägnant im Erscheinungsbild sind die beiden Harman/Kardon Boxen, links und rechts oberhalb der Tastatur. Die Abdeckung der Boxen ist im Gegensatz zum Qosmio F20 sehr offen ausgefallen und kann auch abgenommen werden, für den Fall das sich mal Schmutz in den edlen Membranen sammelt.
Rechts neben der Tastatur befindet sich das Toshiba typische Lautstärkerad, jedoch durch seine Positionierung besonders in Szene gesetzt. Bei der Bedienung kommt schon mal ein bisschen DJ-Feeling auf.
Unterhalb der rechten Handballenauflage ist der 7050 mAh fassende Akku angebracht. Da sich ein Standfuß auf dem Akkugehäuse befindet, der Akku selbst aber aus diesem Gehäuse entfernt werden kann, ist auch ein Betrieb ohne Akku durchaus möglich. (siehe Bildleiste rechts)
Das Display zeichnet sich durch eine besondere Verwindungssteifigkeit aus. Nicht wirklich überzeugen konnten die Scharniere. Diese ließen ein deutliches Nachwippen des Displays zu. Ob diese auch über längere Zeit hinweg das Display sicher halten wird sich erst herausstellen.
Die Anschlusse befinden sich für ein Desktopgerät Sinnvollerweise großteils an der Rückseite bzw. rechts und links im hinteren Bereich. Anstatt eines DVI Anschluss wird ein HDMI Ausgang angeboten.
Eingabegeräte
Die einzelnen Tasten sind für meinen Geschmack etwas kantig ausgefallen, welches man beim Schreiben deutlich spürt. Außerdem sind einige Tasten (Tab, Leer und Enter) ziemlich klein geraten, was den einen oder anderen Fehlgriff verursacht.
Auch die Position der Enter Taste, rechts neben der Leertaste, ist etwas gewöhnungsbedürftig. Die Windows Taste wurde hingegen rechts oben angeordnet.
Das Tippgefühl aller Tasten ist äußerst angenehm. Sie lassen sich leicht drücken und haben dennoch einen deutlichen Druckpunkt.
Als etwas unangenehm erwies sich die Bauhöhe der Baseunit. Beim Tippen kann es besonders bei der linken Hand zu einem Scheuern im Bereich des innenliegenden Handgelenks kommen, da sich hier ein leichter überstehender Grat um das Gehäuse zieht. Diesen kleinen Verarbeitungsmangel kann man jedoch mit einer Nagelfeile oder mit feinem Sandpapier im Handumdrehen beheben.
Das Touchpad bleibt ohne Beanstandungen. Die dazugehörigen Tasten lassen sich mit angemessenem Kraftaufwand bedienen und fallen durch klar unterscheidbare Klickgeräusche auf.
Display
"Wunderbar" ist ein treffender Ausdruck, würde es nach einem gewissen Herrn Serafin gehen. Dennoch, das 1920x1200 Pixel auflösende, HD-TV taugliche 17 Zoll WUXGA "TruBrite" Display ist ohne Zweifel eines der Highlights dieses Gerätes. Dafür sprichen auch eine maximale Helligkeit von 262.1 cd/m² und eine Helligkeitsverteilung von guten 82.4%.
Im Pixperan Lesbarkeitstest konnte Stufe 7 erreicht werden. Also auch im Bezug auf mögliche Schlierenbildung kann man dem Qosmio G30 ein gutes Zeugnis ausstellen.
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Infos Maximal: 268.3 cd/m²Durchschnitt: 238.4 cd/m² Ausleuchtung: 81 % | |||||||||||||||||||||||||
Obwohl es sich beim verwendeten Display um ein spiegelndes Panel handelt, bleiben die Reflexionen durchaus erträglich. Die Horizontale Blickwinkelstabilität des Gerätes kann ohne Zweifel mit Sehr Gut bewertet werden. Im vertikalen Bereich kann es bei besonders großen (eher unrealistischen) Abweichungen vom idealen Betrachtungswinkel zu leichten Aufhellungen bzw. Abdunklungen kommen. Trotzdem auch im vertikalen Bereich: Sehr Gut.
Leistung
Mit der verbauten NVIDIA Geforce Go 7600 wurde ein Grafikadapter aus der 2. Klasse unseres Vergleichs mobiler Grafikkarten verbaut. Damit befindet sich eine leistungsstarke, wenn auch nicht High-End, Grafikkarte im Qosmio G30. Mit dem Core Duo T2600 wurde zusätzlich noch der zurzeit leistungsstärkste mobile Prozessor in das Notebook gepackt.
Weiters wurden insgesamt 2GB Ram Module (533 Mhz) verbaut und zwei 120 GB Festplatten (RAID möglich) integriert.
Insgesamt also ein äußerst leistungsstarkes Gerät, welches besonders im Multimediabereich glänzt. Anhand des Benchmarkvergleichs kann man erkennen, dass die Geforce 7600 in etwa auf einem Niveau mit der ATI X1600 liegt.
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| Toshiba Qosmio G30
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Emissionen
Wärme
Wie schon erwähnt, bleibt die Oberseite auch nach ausgiebigen Spiele-Sessions ohne nennenswerte Erwärmung. An der Unterseite kann es stellenweise zu etwas höheren Temperaturen kommen. Da es sich jedoch um ein Desktopreplacement handelt, und dieses vermutlich ohnehin ausschließlich auf dem Schreibtisch betrieben wird, kann diese Erwärmung durchwegs vernachlässigt werden.
Oberseite
Handballenauflage max.: 29.4 °C
ges. max.: 37.7 °C
Durchschnitt: 33.5 °C
Hotspot: -Unterseite
ges. max.: 42.1 °C
Durchschnitt: 35.7 °C
Hotspot: -
Lautstärke
Der Betrieb des Qosmio G30 wird auch ohne Last ständig von einem Lärmpegel mit etwa 34.8 dB begleitet. Dies ist zwar deutlich wahrnehmbar, jedoch nicht unbedingt störend. Unter Last dreht der Lüfter über mehrere Stufen bis maximal 40.7 dB hoch. Dazwischen konnte noch eine Stufe von 39.5 dB gemessen werden, auf der auch ein längeres verbleiben möglich ist.
Das HD-DVD Laufwerk meldete sich mit unüberhörbaren 42.1 dB zu Wort, und konnte auch mit der installierten "Drive Accoustic Silencer" Software nicht verringert werden.
Akkulaufzeit
Einigermaßen passable Akkulaufzeiten, Dank riesigen 7050 mAh Akkus konnten ermittelt werden:
Battery Eater Readers Test – entspricht etwa der maximalen Laufzeit
(min. Helligkeit, WLan aus, Stromsparfunkt. ein)
erreichte Akkulaufzeit: 3h 5min
Battery Eater Classic Test – entspricht etwa der minimalen Laufzeit
(alles max., WLan usw. ein)
erreichte Akkulaufzeit: 1h 30min
Leistungsaufnahme
Minimal (alles aus bzw. auf Minimum): 38.0 Watt
Idle (max. Helligkeit): 49.4 Watt
+ WLan: 50.1 Watt
Maximal (Last inkl. WLAN): 80.4 Watt
Fazit
Das Toshiba Qosmio G30 ist sozusagen die aufgemotzte Version des Qosmio F20, welches wir bereits getestet haben. Getuned in vielerlei Hinsicht:
Display: Hochauflösendes Toshiba TruBright Display mit sehr guter Blickwinkelstabilität.
Leistung: T2600 Core Duo CPU und Geforce Go 7600 Grafikkarte für satte Multimediapower.
Laufwerke: HD-DVD Laufwerk. Unheimlich teuer und zurzeit kaum brauchbar, dennoch eine Investition in die Zukunft. Zwei 120 GB Festplatten ermöglichen Festplattenspiegelung (RAID1) zur Datensicherung bzw. schnellere Zugriffsraten.
Wie gewohnt gibt es dazu reichlich Zubehör wie Fernbedienung, Antenne, Adapterkabel usw. Vermisst haben wir lediglich eine Demo DVD um das HD-DVD Laufwerk zu testen, da im Handel praktisch noch keine Datenträger in diesem Format erhältlich sind.
Für eine schöne Stange Geld bekommt man ein solides multifunktionales Allroundnotebook, welches durchaus in der Lage ist, TV Apparat, Rekorder, Stereoanlage und Satellitenempfänger zu ersetzen.
Über den Testbericht bzw. das Notebook können sie in unserem Forum diskutieren. -> Forum



















































