10-fach-Telekamera des Oppo Find X10 Ultra soll Sensoren von zwei verschiedenen Zulieferern testen

Der auf Weibo aktive Leaker „Digital Chat Station“ hat neue Details zur erwarteten Kameraausstattung des Oppo Find X10 Ultra veröffentlicht, dem Nachfolger des Find X9 Ultra. Dem Leak zufolge testet Oppo derzeit zwei verschiedene Sensoren für die 10-fach-Periskop-Telekamera des Smartphones. Beide Kandidaten bieten dieselben grundlegenden technischen Daten: eine Auflösung von 50 MP und ein optisches Format von 1/1,95 Zoll. Bei einer Option handelt es sich um den bereits zuvor genannten Samsung ISOCELL GNB, bei der anderen um den OmniVision OV51A. Beide Sensoren sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht offiziell vorgestellt worden.
Sollte einer der beiden Sensoren in die Serienproduktion gelangen, würde dies gegenüber dem 10-fach-Telesensor des Find X9 Ultra ein deutliches Größen-Upgrade bedeuten. Dort kommt ein Samsung ISOCELL JNL im Format 1/2,76 Zoll zum Einsatz. Nach der üblichen Näherungsformel für optische Formate entspricht im Hinblick auf die Sensordiagonale einem Sprung von etwa 5,8 mm auf rund 8,2 mm. Da die Sensorfläche mit dem Quadrat der Diagonale wächst, würde sich die Fläche damit ungefähr verdoppeln. In der Praxis bedeutet das deutlich größere einzelne Pixel, was insbesondere bei der 10-fach-Telekamera zu einer besseren Leistung bei wenig Licht und einem höheren Dynamikumfang führen dürfte.
Beim Objektivaufbau soll das 10-fach-Modul laut Digital Chat Station weiterhin auf eine reine Telekonstruktion mit fünffach reflektierendem Prisma setzen, anstatt zu einem hybriden Tele-Makro-Design zu wechseln.
Der Leaker merkt außerdem an, dass der Sensor der kürzeren 3-fach-Telekamera weiterhin eine Auflösung von 200 MP bieten soll und damit gegenüber der aktuellen Generation unverändert bleibt.
Wie bei Vorab-Leaks üblich, stammen diese Angaben Berichten zufolge von einem noch nicht validierten Testgerät. Oppo könnte daher vor dem erwarteten Marktstart des Find X10 Ultra im Jahr 2027 noch andere Sensoren einsetzen oder die gesamte Kameraeinheit überarbeiten.








