Beim Motorola Razr 70 Ultra (circa 1.330 Euro bei amazon.de) ist es wie bei allen anderen Foldable-Smartphones: Die Technik, die den Klappmechanismus ermöglicht, ist teuer und darum können diese Phones auch bei hohem Preis nicht ganz das Ausstattungsniveau von herkömmlichen Premium-Smartphones halten.
Spart Motorola an den Kameras?
Nur muss eben an den richtigen Stellen gespart werden, also bei Features, die nicht ganz so wichtig sind und nicht etwa bei den Kameras. Da aber bei einem Clamshell-Foldable auch noch der Platz im Gehäuse beengt ist, muss man auf Features wie eine Periskop-Zoomkamera oft verzichten.
50 Megapixel überall
So auch beim Motorola Razr 70 Ultra: Es bietet zwar eine gute 50-Megapixel-Hauptkamera und eine Ultraweitwinkellinse mit gleicher Auflösung. Für eine Telezoomkamera reicht es aber leider nicht. Unsere Testfotos bei Tageslicht zeigen, dass bis zu 5-fachem Zoom die Bildqualität noch ganz ordentlich ist, danach wird aber schnell sichtbar, dass die KI stark eingreifen muss und die Fotos wirken zunehmend künstlich.
Auch die Schärfe kann ab circa 15-facher Vergrößerung nicht mehr gehalten werden, schließlich handelt es sich um einen reinen Digitalzoom.
Videos in 8K-Auflösung
Videos lassen sich mit der Hauptkamera tatsächlich auch in 8K aufzeichnen, dann allerdings nur mit 30 fps. Die Bildqualität ist gut, solange die Umgebung einigermaßen hell ist. Der Autofokus agiert beinahe unmerklich und auch die Belichtung passt sich schnell und zuverlässig an.
Flexibles Fotohandy mit nicht ganz perfekter Qualität
Als Ausgleich kann man das Razr 70 Ultra durch sein Scharnier auf vielfältige Weise für Bilder und Videos nutzen, die mit herkömmlichen Phones nicht möglich sind: So kann man das Telefon als Zelt aufstellen und braucht dann kein Stativ oder man nutzt den Außenbildschirm als Sucher für Selfies mit der Hauptkamera.
Weitere Infos zur Bild- und Videoqualität erfahren Sie in unserem ausführlichen Testbericht zum Motorola Razr 70 Ultra.



















