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Ideale Mischung aus Preis und Leistung? Dieses Clamshell-Foldable geht neue Wege

Das Motorola Razr 70 Plus spart an einigen Stellen und wirkt dennoch hochwertig.
Das Motorola Razr 70 Plus spart an einigen Stellen und wirkt dennoch hochwertig.
Foldable-Phones können richtig teuer sein, das weiß auch Motorola und bietet mit dem Razr 70+ ein Modell an, das einige der beliebtesten Aspekte des Ultra-Modells übernimmt und dennoch günstiger zu bekommen ist. Perfekt für Schäppchenjäger?

Knapp 1.300 Euro bezahlt man für das Razr 70 Ultra, Motorolas Top-Modell unter den Clamshell-Foldables in diesem Jahr. Das ist eine Menge Geld und angesichts allgemeiner Inflation und Ausstattungskappung aufgrund der Speicherkrise suchen viele Käuferinnen und Käufer nach einer günstigeren Option.

Brandneues Razr-Modell als Lösung

Deshalb hat Motorola dieses Jahr erstmal ein "Zwischen-Modell" zu seiner Serie hinzugefügt: Das Motorola Razr 70+, welches man schon für circa 850 Euro bei amazon.de bekommt. 

Es soll die Unterschiede zwischen Razr 70 und Razr 70 Ultra überbrücken und eben eine mittlere Alternative darstellen für alle, denen das Razr 70 zu wenig bietet und das Ultra-Modell zu teuer ist.

Das Außendisplay überzeugt mit Helligkeit und Stabilität

So ist das Razr 70 Plus eine Mischung aus seinen beiden Geschwister-Modellen geworden und übernimmt beispielsweise das große 4-Zoll-Außendisplay vom Razr 70 Ultra. 

Dieses bietet eine Auflösung von 1.272 x 1.080 Pixel und ist beinahe quadratisch. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 165 Bilder pro Sekunde ist es auch für schnelle Inhalte gut geeignet, allerdings wird diese Bildrate wohl nur selten wirklich genutzt. 

Natürlich ist das Display auch HDR-fähig und zeigt sich in unserem Test mit 2.684 cd/m² hell genug, um entsprechende Inhalte adäquat darzustellen. Vor Schäden wird das Display durch Gorilla Glass Victus geschützt, also der nicht ganz aktuellen Generation des Schutzglases, welche dennoch sehr stabil ist.

Etwas unschön sind die in das Display integrierten Hauptkameras, welche sehr viel Platz einnehmen, dasselbe Problem haben aber die meisten Foldables.

Der kleinste Akku der Serie

Beachten sollte man, dass Motorola im Razr 70 Plus den kleinesten Akku der Serie verbaut. Der bringt nur 4.500 mAh an Kapazität mit und schafft in unserem Websurfing-Test mit fixer Bildschirmhelligkeit etwa 14 Stunden an Laufzeit. Da wird bei Samsung beispielsweise deutlich mehr Durchhaltevermögen geboten.

Mit maximal 45 Watt kann man per Kabel laden, ein Ladevorgang dauert etwas über eine Stunde. Auch wireless charging ist möglich, dann mit maximal 15 Watt.

Mehr Infos im Test

Mehr Details zu Motorolas neuem Clamshell-Foldable-Modell gibt es in unserem ausführlichen Testbericht zum Razr 70+.

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Autor: Florian Schmitt, 16.08.2026 (Update: 16.08.2026)