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Marsteks neue Venus E 4.0 bei ersten Händlern gelistet; kommt früher als erwartet

Ein Blick auf Marsteks Venus E 4.0
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Ein Blick auf Marsteks Venus E 4.0
Neue Stromspeicher für Photovoltaikanlagen oder Balkonkraftwerke werden traditionell eher im Frühjahr auf den Markt gebracht. Marstek wählte für seine neuen Modelle einen unüblicheren Zeitpunkt - überrascht dafür nun aber mit einem früheren Release als ursprünglich gedacht. So gibt es bereits erste Infos zu Preis und Verfügbarkeit der Venus E 4.0.

Die Venus E 4.0 ist die vierte Generation des beliebten Heimspeichermodells Venus E. Das Gerät wurde erstmals Ende Mai 2026 angekündigt und positioniert sich als Allrounder genau zwischen dem bereits verfügbaren, kleinen Venus E Mini und dem deutlich größeren Modell Venus E Max, welches noch länger auf sich warten lassen wird.

Ursprünglich versprach der Hersteller eine Auslieferung der Venus E 4.0 ab Ende 2026, nun tauchen jedoch bereits erste Listungen des neuen Modells in verschiedenen Onlineshops auf. Der Stromspeicher unterscheidet sich von seinem Vorgänger primär durch die höhere bidirektionale Wechselrichterleistung von 3 kW, ein verbessertes Display und ein kompakteres Design. Mit einem Gewicht von 47 Kilogramm ist das Gerät zudem deutlich leichter geworden, wodurch die Handhabung erleichtert wird.

Spezifikationen

Wie auch beim Vorgänger handelt es sich um einen klassischen AC-Speicher, welcher (gedrosselt) an eine herkömmliche Haushaltssteckdose angeschlossen werden kann. Im Gegensatz zu klassischen Balkonkraftwerkspeichern verfügt dieser über keine integrierten MPPT-Tracker zum Anschluss von Solarmodulen, punktet aber damit, dass er an einer beliebigen Stelle aufgestellt werden kann.

Die Venus E 4.0 verfügt über eine Speicherkapazität von rund 5 kWh und setzt auf 314 Ah LiFePO4-Zellen, welche eine Lebensdauer von über 10.000 Zyklen bieten sollen. Der 3 kW starke Wechselrichter ermöglicht bidirektionales Laden (also Laden aus dem Netz zu günstigen Preisen und Einspeisen bei höheren) sowie eine nahtlose Notstromversorgung angeschlossener Geräte in unter 10 ms.

Neu ist zudem die Möglichkeit zur Integration in virtuelle Kraftwerke (VPP) sowie die Option zur Systemerweiterung mittels der separat erhältlichen "SmartBox". So können bis zu drei Venus E zusammengeschlossen werden und als größerer Batteriespeicher für ausgewachsene Photovoltaikanlagen oder größere Haushalte dienen. Fraglich ist an dieser Stelle allerdings, ob für so eine Anwendung die zu einem späteren Zeitpunkt erhältliche Venus E Max nicht die bessere Wahl ist.

Neu ist etwa das größere Display mit detaillierteren Anzeigen.
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Neu ist etwa das größere Display mit detaillierteren Anzeigen.
Dank passiver Kühlung ist das Gerät sehr leise, die Notstromfunktion versorgt wichtige Verbraucher auch bei Stromausfall.
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Dank passiver Kühlung ist das Gerät sehr leise, die Notstromfunktion versorgt wichtige Verbraucher auch bei Stromausfall.

Verfügbarkeit & Preis

Die Venus E 4.0 ist zurzeit bereits bei einigen internationalen Händlern gelistet. So zum Beispiel bei Solfuerza: Dort kommt das Gerät exklusive MwSt. (in Deutschland steuerbefreit) auf einen Preis von 1.050 Euro und ist damit etwas mehr als 100 Euro teurer als die Vorgängergeneration (siehe Geizhals-Preisvergleich).

Aus meiner Sicht ist es nicht wirklich schlüssig, das Gerät schon jetzt vorzubestellen. Bis zur tatsächlichen Markteinführung wird das Gerät sicherlich noch bei vielen anderen Händlern erhältlich sein, etwa bei Marstek selbst. Das ist nicht nur sicherer als die Bestellung über einen externen Shop, in der Vergangenheit gab es beim Hersteller zur Vorbestellung auch oftmals kostenlose Goodies wie Smart Meter oder wiederaufladbare Batterien als Zugabe.

Interessant sind hingegen die Angaben zur Auslieferung des neuen Geräts. So wird bei Solfuerza von einer Verfügbarkeit ab Oktober gesprochen. Damit wäre Marstek hier perfekt im eigenen Zeitplan oder gar etwas voraus, sprach man im Mai doch nur vage von "verfügbar ab Ende 2026".

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-08 > Marsteks neue Venus E 4.0 bei ersten Händlern gelistet; kommt früher als erwartet
Autor: Bernhard Rotter, 16.08.2026 (Update: 16.08.2026)