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Über 1.300 Euro für ein Clamshell-Foldable – Wie rechtfertigt Motorola den Preis?

Das Motorola Razr 70 Ultra ist durchaus hochwertig, aber auch teuer.
Das Motorola Razr 70 Ultra ist durchaus hochwertig, aber auch teuer.
Ein hochwertiges Scharnier und besondere Materialien machen das Clamshell-Foldable Motorola Razr 70 Ultra teuer, an anderer Stelle muss daher gegenüber herkömmlichen Smartphones gespart werden. Ob sich das Phone noch lohnt, lesen Sie hier.

Das Motorola Razr 70 Ultra bekommt man aktuell für circa 1.330 Euro bei amazon.de, andere Online-Händler bieten es sogar noch günstiger an: Bei einem kurzen Check konnten wir schon Preise um die 1.100 Euro finden. Das ist immer noch ein stolzer Preis für ein Smartphone und hier muss das Foldable schon einiges bieten.

Preisdruck und Sparmaßnahmen

16 GB Arbeitsspeicher und 512 GB UFS-4.0-Flash für Daten sind als Speicherausstattung an Bord. Damit ist das Razr 70 Ultra in etwa auf Augenhöhe mit aktuellen Premium-Phones. Vor allem erhöht aber die aufwändige Scharnier- und Bildschirmtechnik des Preis. Auch besondere Materialien an der Rückseite sind aufwändiger zu verarbeiten als Standard-Glas.

Sparen musste der Hersteller wohl beim USB-Anschluss, welcher nur mit USB-2.0-Geschwindigkeit und ohne DisplayPort kommt. Auch gibt es nicht so lange Updates, wie man es sich für ein Premium-Phone wünschen würde.

Gegenüberstellung mit Vorgängermodell

Das Razr 60 Ultra ist mittlerweile ab 742 Euro erhältlich, also deutlich günstiger, dabei verfügt das ältere Modell ebenfalls über einen Snapdragon 8 Elite Prozessor. 

Der Hauptunterschied liegt bei der Batteriekapazität von 4700 statt 5000 Milliamperestunden. Aber auch das Kühlsystem zeigt sich beim aktuellen Modell leistungsfähiger. Wer Budget priorisiert, findet beim Vorgänger noch interessante Optionen.

Man sollte auch beachten, dass bei älteren Phones der Updatezeitraum entsprechend verkürzt ist.

Wann sich das Upgrade lohnt

Für Nutzer, die längere Akkulaufzeit benötigen, könnte der Aufpreis gerechtfertigt sein. Die 300 Milliamperestunden Mehrkapazität bedeuten etwas längere Nutzungszeiten zwischen zwei Ladevorgängen. Geschäftsreisende oder Vielnutzer profitieren besonders von dieser Verbesserung. Casual-Nutzer könnten hingegen das Sparpotenzial beim älteren Modell schätzen.

Foldables steigen zwar auch im Preis, mittlerweile haben aber auch herkömmliche Smartphones längst deren Sphären erreicht. Dafür muss man aber bei Foldables immer noch einige Einschränkungen bei der Ausstattung hinnehmen. 

Weitere Details zum Klapphandy gibt es in unserem ausführlichen Testbericht zum Motorola Razr 70 Ultra.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-07 > Über 1.300 Euro für ein Clamshell-Foldable – Wie rechtfertigt Motorola den Preis?
Autor: Florian Schmitt, 31.07.2026 (Update: 30.07.2026)