Samsung Galaxy Z Fold 8: Faltenfreies Display hält wohl nicht ganz was es verspricht

Samsung hat das Galaxy Z Fold 8 mit großen Versprechungen zum sogenannten "Flex Titanium" Feature beworben. Dabei handelt es sich um eine Reihe schmaler Titanstreben, die den Scharnierbereich verstärken und die bei Foldables seit Langem bekannte Bildschirmfalte minimieren sollen. In ersten Vergleichen kurz nach der Veröffentlichung hat das Display im Vergleich zu Konkurrenten wie dem Oppo Find N6 und dem Vivo X Fold 6 bemerkenswert flach gewirkt. Manche haben das Gerät als "nahezu faltenfrei" gelobt und dem Panel sogar "selbstheilende" Eigenschaften zugesprochen.
Einige erste Tester sind jedoch anderer Ansicht. Nach fast einer Woche regelmäßiger Nutzung haben sowohl @GadgetsBoy als auch @nieantyfan festgestellt, dass die Falte sowohl beim Standard- als auch beim Ultra-Modell sichtbar stärker hervortritt. Experten führen dies auf mechanische Ermüdung zurück, da die Displayschichten nach und nach ihre werkseitige Spannung verlieren und sich in den Hohlraum des Scharniers absenken, ein Phänomen, das als plastische Verformung bekannt ist. Auffällig ist, dass das Oppo Find N6 sein flacheres Profil im selben Zeitraum offenbar besser beibehalten hat.
Auch wenn die Falte wieder sichtbar wird, betonen die Tester, dass das Smartphone weiterhin vollständig funktionstüchtig ist. Die optische Veränderung fällt dabei eher bei Lichteinfall auf, als dass sie beim Bedienen spürbar wäre. Das Problem dürfte in der Praxis also geringer ausfallen als befürchtet, stellt jedoch die teils beworbene Behauptung, das Gerät sei "faltenfrei", infrage. Die Galaxy-Z-Fold-8-Serie kommt am 7. August weltweit auf den Markt.







