Motorola verbaut im Motorola Moto G37 (ab 219 Euro bei amazon.de) einen Mono-Lautsprecher, der vom Ohrhörer unterstützt wird. So ergibt sich ein Stereoklang, der im Labor unter Standardbedingungen getestet wurde. Das Ergebnis ist eine verhältnismäßig laute Wiedergabe mit messbaren Defiziten im Tieftonbereich.
Die Balance zwischen verschiedenen Frequenzbereichen bleibt uneinheitlich. Im Vergleich mit anderen Geräten der gleichen Klasse erreicht das G37 damit lediglich durchschnittliche Werte.
Bass deutlich unter Median
Die Frequenzanalyse im Tieftonbereich von 100 bis 315 Hertz dokumentiert einen klaren Mangel: Mit 28,4 Prozent niedrigerem Output als der Median zeigt das Gerät kaum nennenswerten Bass. Dieser Umstand wirkt sich besonders bei moderner Musik aus, die auf tiefere Frequenzen setzt.
Filme und Serien verlieren ebenfalls an atmosphärischer Tiefe, wenn Explosionen oder Soundtracks ihre Wirkung entfalten sollen. Für Nutzer, die häufig über die Lautsprecher Musik hören, stellt dies eine spürbare Beeinträchtigung dar.
Hochtöne recht linear und ausgewogen
Einigermaßen positiv bewerten wir die Höhenwiedergabe im Bereich von 2 bis 16 Kilohertz: Das Moto G37 weicht hier nur um 4,7 Prozent vom Median ab.
Stimmen und Instrumente in höheren Lagen kommen dadurch relativ natürlich zur Geltung. Bei Podcasts oder Hörbüchern, wo Sprachverständlichkeit im Vordergrund steht, liefert der Lautsprecher eine ordentliche Performance.
Mitteltonbereich nur durchschnittlich
Der Mittelfrequenzbereich von 400 bis 2000 Hertz verzeichnet 10-prozentige Abweichungen vom Median. Die Linearität der Mitten bleibt durchschnittlich, Telefonate oder Sprachnotizen erfahren keine nennenswerte Beeinträchtigung.
Insgesamt erledigt der Lautsprecher seine grundlegenden Aufgaben ausreichend für den Preis. Wer primär Sprachinhalte konsumiert, wird zufrieden sein.
Die umfangreichen akustischen Laboranalysen in unserem Testbericht geben detaillierten Aufschluss über die frequenzspezifischen Stärken und Schwächen des Lautsprechers.







