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Kein 4K, kein Weitwinkel – was taugt die Moto-G37-Kamera?

Das Motorola Moto G37 sieht zwar nach viel Kamera aus, bietet aber eher wenig.
Das Motorola Moto G37 sieht zwar nach viel Kamera aus, bietet aber eher wenig.
Diese Kamera-Einbußen hat wohl niemand erwartet, aber die hohen Speicherpreise zwingen immer mehr Hersteller zum Sparen. Beim Motorola Moto G37 gibt es deshalb weder 4K-Videoaufnahmen noch eine ultraweitwinklige Linse. Reicht es dennoch für ordentliche Bilder?

Das Motorola Moto G37 (ab 219 Euro bei amazon.de) positioniert sich als Nachfolger des beliebten G35, bringt jedoch bemerkenswerte Veränderungen in der Fototechnik mit sich. 

Die Hauptkamera liefert für die Preisklasse akzeptable Ergebnisse, besonders bei ausreichendem Licht. Die Frontkamera produziert ordentliche Fotos, doch bei starker Vergrößerung zeigen sich schnell Qualitätsverluste in der Detailwiedergabe.

Labormessung bestätigt niedrige Schärfe

Die Bildanalyse im Testlabor zeigt ein gemischtes Bild: Bei ausreichendem Licht liefern die Aufnahmen brauchbare Resultate für den privaten Gebrauch. Allerdings bleibt die Schärfe nur auf niedrigem Niveau konstant, was sich besonders bei digitalem Zoom oder nachträglichen Zuschnitten bemerkbar macht. 

Details gehen dabei schneller verloren als bei höherwertigen Konkurrenzmodellen. Die gemessene Bildschärfe reicht für Social-Media-Posts aus, nicht aber für anspruchsvolle Bildbearbeitung.

Schwache Lichtperformance positiv aufgefallen

Positiv fällt die Aufhellung bei schwachen Lichtverhältnissen auf. Die Sensoren arbeiten hier effektiver, als in dieser Preisklasse üblich. Feine Texturinformationen gehen teilweise verloren. 

Für Schnappschüsse bei Abendveranstaltungen oder in gedimmten Räumen reicht die Performance einigermaßen. Bei komplexen Lichtsituationen zeigen sich deutliche Grenzen der kleinen Sensoroptik.

Verlust der Weitwinkeloptik wiegt schwer

Gegenüber dem direkten Vorgänger G35 schneidet das Moto G37 in mehreren Kategorien schlechter ab: Besonders der Verlust der Weitwinkelkamera fällt ins Gewicht, da diese für viele Alltagssituationen praktisch war. Auch die Videoaufzeichnung in 4K-Auflösung steht nicht mehr zur Verfügung. Lediglich die zuverlässige Fokus-Performance und akzeptable Farbdarstellung bilden Stärken des neuen Modells.

Das Fazit lautet: Das Moto G37 erfüllt grundlegende Fotografiewünsche, ersetzt aber kein vollwertiges Kamerasystem. Wer hauptsächlich für soziale Medien bei gutem Licht fotografiert, für den kann das Smartphone ausreichen. 

Der detaillierte Testbericht bei Notebookcheck mit seinen umfangreichen Bildvergleichen und Laboranalysen hilft dabei, die tatsächliche Kameraleistung objektiv zu beurteilen.

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Autor: Florian Schmitt,  1.08.2026 (Update: 31.07.2026)