Motorolas neues Einsteiger-Smartphone Moto G37 (ab 219 Euro bei amazon.de) setzt auf eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Bildern pro Sekunde, um eine flüssige Bedienung zu gewährleisten. Der Touchscreen reagiert präzise und einigermaßen flott auf Eingaben.
Allerdings deckt der Test auf, dass die Display-Auflösung im Vergleich zum Vorgängermodell Moto G35 deutlich gesunken ist: Nur noch 1.604 x 720 Pixel. Die Pixeldichte erreicht damit kein konkurrenzfähiges Niveau mehr.
Auflösung fällt geringer aus als beim G35
Beim direkten Vergleich mit dem Moto G35 zeigt sich der Rückgang bei der Pixelanzahl deutlich: Texte und feine Strukturen werden weniger scharf dargestellt. Im Alltag wirkt sich dies besonders bei längeren Lesesessions oder beim Betrachten detaillierter Grafiken aus.
Viele Nutzer werden den Unterschied erst im direkten Seitenvergleich erkennen. Wer jedoch regelmäßig E-Books liest oder kleinformatige Webinhalte konsumiert, nimmt die geringere Schärfe durchaus wahr.
Hohe Bildrate sorgt für flüssiges Gefühl
Trotz der reduzierten Auflösung gelingt es Motorola, dank der 120-Hz-Technik ein geschmeidiges Benutzergefühl zu erzeugen. Anwendungen öffnen sich schnell, die Menünavigation wirkt responsiv.
Für gelegentliches Gaming oder Videowiedergabe bleibt das Erlebnis dabei zufriedenstellend, auch wenn die Detailtreue der angezeigten Inhalte limitiert bleibt.
Fingerabdrucksensor im Power-Button
Ein praktisches Detail liegt in der Anordnung des Biometrie-Sensors: Rechts im Standby-Button befindet sich der integrierte Fingerabdrucksensor, der das Telefon zuverlässig und schnell entsperrt. Diese Platzierung beschleunigt den Entsperrvorgang. Im Alltag erweist sich diese Lösung als robust und komfortabel.
Zusammenfassend bietet das Display des Moto G37 ein zwiespältiges Bild: Hohe Aktualisierungsraten kompensieren teilweise die geringere Auflösung.
Unser ausführlicher Testbericht mit seinen präzisen Display-Messungen ermöglicht Käufern, diese Kompromisse exakt nachzuvollziehen und fundiert abzuwägen.








