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AMD: Neue Temash-APU und ein Blick in die Zukunft

AMD lässt es sich nicht nehmen, die Aufmerksamkeit rings um Intels Developer Forum für ein eigenes Event zu nutzen. Ein neuer Tablet-SoC namens A4-1350 soll die Wartezeit auf zukünftige Produkte verkürzen.

Es ist eine seit langer Zeit gepflegte Tradition, dass AMD im Windschatten von Intels Developer Forum (IDF) Journalisten aus aller Welt zu einer ganz eigenen Veranstaltung einlädt. Auch in diesem Jahr waren wir vor Ort in San Francisco, wo der Chiphersteller verschiedene Details über aktuelle und demnächst erscheinende Produkte verriet.

Eine kleine Enttäuschung müssen wir dabei gleich vorausschicken: Mit handfesten Informationen zur kommenden Kaveri-APU, dem Nachfolger der aktuellen Richland-Serie, hielt sich AMD weitestgehend zurück. Der neue Hoffnungsträger sei "on track" und soll noch 2013 ausgeliefert werden – allerdings zunächst nur im Desktop-Segment, die Notebookmodelle folgen erst 2014. Gleiches gilt die die zweite Generation der Jaguar-APUs mit höheren Taktraten und verbesserter Energieeffizienz.

Bis dahin sollen es die aktuellen Modelle richten. Als kleine Verstärkung der bestehenden Produktpalette präsentiert AMD die neue Temash-APU A4-1350, einen mit 1,0 GHz taktenden Quad-Core-Prozessor, der in Tablets und Subnotebooks eingesetzt werden kann. Entsprechend der vergleichsweise hohen TDP von 8 Watt dürfte dieser Chip allerdings kaum passiv kühlbar sein, was die Einsatzmöglichkeiten etwas einschränkt – ein Pluspunkt für Intels neue Atom-Generation, deren Vorstellung ebenfalls in Kürze erwartet wird.

 
 
 

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Autor: Till Schönborn, 11.09.2013 (Update: 11.09.2013)
Till Schönborn
Till Schönborn - Managing Editor Business
Freude am Schreiben und die Faszination für (mobile) Technik brachten mich im Herbst 2011 zu Notebookcheck. Neben unzähligen Notebook-Tests und Newsmeldungen habe ich seitdem eine Reihe technischer Hintergrundartikel zu CPU- und GPU-Architekturen verfasst und betreue zudem unsere Hardware-Datenbank. Seit Anfang 2014 leite ich den Bereich der Premium-Business-Notebooks, fühle mich aber auch im Smartphone- oder Tablet-Segment zu Hause – das gespannte "Kribbeln" beim Testen neuer Hardware ist auch nach vielen Jahren noch nicht verflogen. Die schmale Freizeit zwischen Studium und Job wird zumeist fernab jeglicher Elektronik in der Natur verbracht.