Ab sofort erhältlich: Kompatibler SBC soll dem Raspberry Pi einheizen

Der Radxa Dragon Q6A ist ab sofort erhältlich beziehungsweise zumindest vorbestellbar. Dabei gibt es die Platine bei Arace Tech für einen Preis von mindestens 66 Euro. Dann gibt es den Radxa Dragon Q6A mit einem Arbeitsspeicher mit einer Kapazität von 4 Gigabyte. Ebenfalls bestellbar ist das Modell mit 6, 8 und 12 Gigabyte RAM - dann zu einem Preis von 112 Euro. Als SoC kommt der Qualcomm QCS6490 zum Einsatz, welcher acht bis zu 2,7 GHz schnelle Rechenkerne mitbringt. Die Beschleunigung von KI-Modellen ist lokal und Herstellerangaben zufolge in optimierter Form und damit auch bei geringer Leistungsaufnahme mit bis zu 12 TOPS möglich.
Moderne Anschlüsse sind vorhanden, so gibt es auch einmal HDMI. Zudem lässt sich ein zweiter Bildschirm noch über einen MIPI-DSI-Anschluss mit vier Lanes anbinden. Die Anbindung von Kameras ist auch über USB 3.1 möglich, allerdings stehen dafür auch MIPI-CSI-Anschlüsse und damit faktisch spezialisierte Anschlüsse bereit. Die GPIO-Stiftleiste ist wie beim Raspberry Pi (Raspberry Pi 5 im Preisvergleich) auch farbkodiert und besteht aus 40 einzelnen Pins, über diese lassen sich externe Sensoren und Aktoren anschließen. Der LPDDR5-Speicher ist fest verlötet, ein eMMC-Speicher lässt sich aber installieren. Nötig ist ein solcher nicht, so gibt es wie üblich einen microSD-Kartenslot. Die Versorgung mit elektrischer Energie erfolgt über USB Typ C. Die Netzwerkanbindung ist kabelgebunden über Gigabit-Ethernet möglich, allerdings werden auch WiFi 6 und dann wenig überraschend noch Bluetooth speziell in Version 5.4 unterstützt. PoE wird mit einer entsprechenden Erweiterungsplatine unterstützt.










