Raspberry Pi OS 6.2 schafft passwortloses sudo ab

Die als 2026-04-13 bezeichnete Version 6.2 von Raspberry Pi OS ist die zweite Ausgabe auf Basis von Debian Trixie. Im Vergleich zur Vorgängerversion aus dem letzten Jahr bringt dieses Update überwiegend kleinere, eher unauffällige Änderungen und Fehlerbehebungen.
Eine wichtige Neuerung betrifft jedoch die Sicherheit: Die passwortlose Nutzung von sudo ist standardmäßig deaktiviert. In bestimmten Anwendungsszenarien kann dies den Schutz von Raspberry-Pi-Systemen verbessern. Laut den offiziellen Versionshinweisen handelt es sich bei Version 6.2 „größtenteils um eine Zusammenfassung aller kleineren Änderungen und Fehlerbehebungen der letzten Monate“ sowie um die genannte Anpassung beim Administratorzugriff. Wichtig zu wissen: Bei bestehenden Installationen, die auf Version 6.2 aktualisiert werden, bleibt die passwortlose sudo-Funktion weiterhin aktiviert. Wer diese Einstellung ändern möchte, kann nach dem Update im Kontrollzentrum die Option „Administratorpasswort“ nutzen.
Für die Erstinstallation von Raspberry Pi OS empfiehlt sich der Raspberry Pi Imager, der auf der offiziellen Website verfügbar ist. Dort finden sich auch sämtliche Raspberry Pi OS-Images, einschließlich älterer Versionen. Wer in die Welt des Raspberry Pi einsteigen möchte, kann zudem auf Komplettlösungen wie das CanaKit Raspberry Pi 5 Essentials Starter Kit mit 8 GB RAM zurückgreifen, das aktuell für 592,16 Euro auf Amazon erhältlich ist.











