Debian-basiertes TileOS 2.0 erscheint mit umfangreichen Änderungen

Die Linux-Distribution TileOS, eine der jüngeren auf Debian basierenden Varianten, ist mit einer neuen stabilen Version zurück. Version 2.0 mit dem Codenamen „Sauropod“ legt den Fokus auf zwei neue Wayland-Tiling-Compositoren sowie zahlreiche Code- und Paketaktualisierungen. Die Distribution stammt aus Russland und nutzt standardmäßig den nativen Kernel von Debian 13 Stable. Optional kann der für Desktop-Systeme optimierte Liquorix Kernel installiert werden, während der Standardkernel Secure Boot unterstützt.
TileOS 2.0 bringt außerdem folgende Neuerungen:
- Das Rust-basierte sudo-rs ist nun Standard
- Dnsmasq wurde durch systemd-resolved ersetzt
- Der isc-dhcp-Client wurde entfernt und durch dhcpd5 ersetzt
- Der tileos-kernel-manager zum Installieren und Entfernen von Kerneln wurde hinzugefügt
- Das Tool TileOS Welcome zur Ersteinrichtung und Einführung wurde integriert
- Verbesserte Videobeschleunigung sowie vorinstallierte Komponenten für Intel QuickSync Video
- Benachrichtigungen werden nun über das SwayOSD-Dienstprogramm angezeigt
- Neue, derzeit noch experimentelle Editionen mit Niri und MiracleWM
Neben diesen Änderungen enthält die Version zahlreiche weitere Aktualisierungen und neue Komponenten. Die vollständigen Versionshinweise sind im verlinkten Quellcode verfügbar, der ebenfalls heruntergeladen werden kann.
Wer die Distribution ausprobieren möchte, findet ISO-Dateien für alle unterstützten Wayland-Tiling-Compositoren (Sway, River, Qtile, Niri und MiracleWM). Die Images sind jeweils etwa 2,25 GB groß und stehen auf der offiziellen Download-Seite bereit.











