OnePlus behebt OxygenOS Bootloop-Fehler und setzt Auslieferung fort

Nachdem OnePlus aufgrund von Berichten über Bootloops gezwungen war, die jüngste Runde der OxygenOS-Updates für mehrere Geräte auszusetzen, hat das Unternehmen die Verteilung nun wieder aufgenommen. Laut OnePlus wurde das Problem, das die Versionen 16.0.7.xxx und 16.0.5.xxx betraf, inzwischen identifiziert und behoben.
Für alle, die es noch nicht wissen: OnePlus startete die Software-Updates im Mai zunächst mit dem OnePlus 15 und dem Nord CE6. Beide Smartphones erhielten ab dem 11. Mai in kleinen Wellen neue Updates auf Basis von OxygenOS 16. Kurz darauf folgten das OnePlus 12R, das Nord CE6 Lite, das OnePlus 13 und das OnePlus 13S. Am 15. Mai gab das Unternehmen jedoch in einem Blogbeitrag die vorübergehende Aussetzung des Rollouts bekannt. Grund dafür waren Probleme mit Neustarts und Bootvorgängen bei einigen Geräten nach dem Update auf die Versionen 16.0.7.xxx und 16.0.5.xxx.
Am 18. Mai veröffentlichte das Unternehmen ein Status-Update, in dem es mitteilte, dass der Fehler, der das Problem verursacht hatte, erfolgreich identifiziert und behoben worden sei und dass die Auslieferung der neuen OxygenOS-Builds für die zuvor genannten Geräte nun wieder im Gange sei.
OxygenOS-Update bringt flüssigere Animationen und UI-Verbesserungen
Die neuen Updates liefern eine Reihe von Verbesserungen und nützlichen Änderungen für das OnePlus 15, OnePlus 13 und OnePlus 13S. Die Changelogs der drei Modelle sind weitgehend identisch. Dank der neuen Luminous Rendering Engine sowie Optimierungen an der Trinity Engine soll das Update für ein insgesamt flüssigeres Nutzererlebnis sorgen. Laut OnePlus profitieren Nutzer insbesondere von geschmeidigeren und reaktionsschnelleren Animationen in schwebenden Fenstern, im Benachrichtigungsbereich und in den Schnelleinstellungen sowie von einem insgesamt flüssigeren Scrollverhalten in Apps.
Im Bereich der künstlichen Intelligenz führt OnePlus ein praktisches Offline-Übersetzungstool ein, das fremdsprachige Speisekarten in Restaurants entschlüsseln kann – inklusive Währungsumrechnung und Allergenhinweisen. Ergänzt wird dies durch einen verbesserten Dokumentenscanner, der Inhalte automatisch speichert und auch Handschrift erkennt. Der Sperrbildschirm wurde ebenfalls überarbeitet und bietet nun ein Dual-Mode-Design mit Benachrichtigungskapseln, die den Hintergrund nicht verdecken, sowie ein neues Layout zur farblich sortierten Anordnung von Apps.
Zu den weiteren Highlights zählen neue Camera-Master-Voreinstellungen, überarbeitete Elemente der Kameraoberfläche, detailliertere Statistiken zum Akkuverbrauch sowie der Android-Sicherheitspatch vom Mai 2026.
Wer ein Nord CE6 oder CE6 Lite nutzt, sollte hingegen keine größeren Neuerungen erwarten. Die Updates für das Nord CE6 / CE6 Lite konzentrieren sich vor allem auf Optimierungen unter der Haube sowie auf Stabilität und bringen unter anderem verbesserte Kameravorschauen, eine höhere Netzwerkzuverlässigkeit und ein flüssigeres Spielerlebnis bei höheren Bildraten. Das Update für das OnePlus 12R fällt noch zurückhaltender aus und beschränkt sich im Wesentlichen auf den Android-Sicherheitspatch vom Mai 2026.
Rollout läuft zunächst in Indien, globaler Start folgt
Die Updates für das OnePlus 13 / 13S, das Nord CE6 / CE6 Lite sowie das OnePlus 12R sind derzeit zunächst in Indien verfügbar, weitere Regionen dürften in Kürze folgen. Parallel dazu wird das Update für das OnePlus 15 bereits weltweit ausgerollt. Wie üblich erfolgt die Verteilung schrittweise, sodass es einige Tage dauern kann, bis das Update auf allen Geräten verfügbar ist.













