Notebookcheck Logo

Aina stellt klobigen KI-Ring mit Display, Joystick und Mikrofon vor

Der Aina AI Ring mit integriertem Display und Joystick
ⓘ Aina
Der Aina AI Ring mit integriertem Display und Joystick
Ainas Smart-Ring ist vergleichsweise klobig, bietet dafür aber Platz für ein Display, einen Joystick, ein Mikrofon und einen Lautsprecher. Der Ring ist zur Steuerung von KI-Agenten und Alltags-Apps gedacht. Damit lassen sich Sprachbefehle erteilen, Benachrichtigungen empfangen und Anrufe annehmen. Der Vorbestellpreis liegt bei umgerechnet rund 356 Euro. Der Versand soll im Januar 2027 beginnen.

Aina hat einen Smart-Ring vorgestellt, der KI-Agenten und Alltags-Apps steuert. Anders als herkömmliche Smart-Ringe verfügt er über ein kleines Display, einen Joystick, ein Mikrofon und einen Lautsprecher. Damit lassen sich Anfragen an KI-Agenten senden, Notizen festhalten, Benachrichtigungen empfangen und Anrufe tätigen.

Im Mittelpunkt steht die Steuerung bereits genutzter Apps und Geräte, während die Erfassung von Gesundheitsdaten bei Ainas Konzept eine untergeordnete Rolle spielt. Über das Mikrofon lassen sich Notizen aufnehmen, Anfragen an KI-Agenten richten und Erinnerungen einrichten. Auf dem Mac können Texte mit Wispr Flow oder Ainas eigener Diktiersoftware eingesprochen werden. Über den integrierten Lautsprecher lassen sich auch Anrufe entgegennehmen.

Das kleine Display zeigt Smartphone-Benachrichtigungen und die App an, die der Ring gerade steuert. Ein Mini-Joystick dient zur Navigation. Welche Aktionen sich per Geste auslösen lassen, hängt davon ab, welche App oder welcher Inhalt auf dem verbundenen Mac oder Smartphone angezeigt wird. Der Ring kann außerdem die Musikwiedergabe und Smart-Home-Geräte einschließlich Apple TV steuern.

Aina positioniert den AI Ring als kompakte Alternative zum ständigen Wechsel zwischen Apps und Bedienoberflächen. Er richtet sich vor allem an Menschen, die regelmäßig mit mehreren KI-Agenten arbeiten. Aina-Gründer Apoorv Shankar behauptet:

Smartphones und Laptop-Displays stammen aus einer Zeit, in der es vor allem darum ging, im Web zu surfen und Apps zu öffnen. Für die Interaktion mit KI-Agenten, die von sich aus aktiv werden, brauchen wir eine bessere Bedienoberfläche. Das hat uns bei der Entwicklung von Aina geleitet.

Der Ring knüpft an Ainas früheres Gerät Mirage an, einen Controller mit drei Tasten, deren Belegung sich nach der gerade geöffneten App auf dem Mac richtete. In Google Meet konnten die Tasten beispielsweise die Kamera ein- und ausschalten, das Mikrofon stummschalten oder die Teilnahme an der Besprechung beenden. Dieses Prinzip übernimmt Aina für den Ring.

Der AI Ring lässt sich ab dem 5. November zum Einführungspreis von umgerechnet rund 355 Euro vorbestellen. Nach Ende des Angebots steigt der Preis auf umgerechnet rund 445 Euro. Der Versand soll im Januar 2027 beginnen.

Quelle(n)

Google LogoAls bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Mail Logo
Could not open connection to Notebookchat
static version load dynamic
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-11 > Aina stellt klobigen KI-Ring mit Display, Joystick und Mikrofon vor
Autor: Andrew Sozinov,  6.11.2026 (Update:  5.11.2026)