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Amazon's Choice ist oft keine gute Wahl

Amazon's Choice ist nicht immer die beste Wahl, meinen Kritiker.
Amazon's Choice ist nicht immer die beste Wahl, meinen Kritiker.
Nicht immer ist Amazons Wahl auch die beste für den Konsumenten. Die mit dem bekannten schwarzen "Amazon's Choice"-Badge gesondert gekennzeichneten Waren sind gar nicht so selten schlecht bewertete Produkte - das Problem sind vor allem die intransparenten Vergabekriterien und die Produktbündelung.

Wer als Konsument bei Amazon einkauft, steht oft vor einiger riesigen Auswahl mehr oder weniger gleichartiger Produkte, hier könnte eine Empfehlung des Shops durchaus eine gute Wahl sein, möchte man meinen. Ist aber nicht immer so, wie jüngst etwa Buzzfeed und TheVerge berichten. Oft werden nämlich mehrere Produkte gebündelt angeboten, die positiven Nutzerbewertungen beziehen sich dann durchaus auf eines der anderen Produkte - wer sich die Mühe macht, alle zu lesen, findet unter Umständen heraus, dass die mit dem schwarzen "Amazon's Choice" empfohlene Ware gar nicht so gut bewertet wurde.

Das betrifft beispielsweise einen Alkotester oder ein Thermometer. Unklar ist auch, nach welchen Kriterien die Empfehlung seitens Amazons vergeben wird. Seit Jahren weigert sich der beliebte Internethändler, hier konkrete Faktoren zu nennen. Gegenüber der Presse sagt das Unternehmen, dass sowohl ein Algorithmus als auch eine menschliche Komponente in die Entscheidung involviert ist, geht aber nicht darauf ein, auf welche Art und Weise konkret die Empfehlung zustande kommt. So kann man den Konsumenten letztlich nur raten, trotz des schwarzen Amazon-Labels genauer zu recherchieren, ob es sich bei dem empfohlenen Produkt tatsächlich um gute Ware handelt.

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Autor: Alexander Fagot, 17.06.2019 (Update: 17.06.2019)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.