Apple bestätigt geringere Akkukapazität beim neuen OLED-iPad mini

Apple hat sein kompaktes Tablet endlich aktualisiert. Das neue Modell, das iPad mini 8, bietet zahlreiche Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger. Dazu zählt das OLED-Display, das auch eine höhere Pixeldichte und Helligkeit als der IPS-Bildschirm des letzten Modells bietet. Enttäuschend ist allerdings, dass die Bildwiederholrate auf 60 Hz begrenzt bleibt. Das A20-Pro-SoC macht es zudem zu einem für seine Größe sehr leistungsfähigen Gerät.
Neben der Hardware wurde beim iPad mini 8 auch das Design überarbeitet. Wie Apple bekannt gab, ist das neue Tablet 5,4 mm dünn – eine deutliche Verbesserung gegenüber den 6,3 mm des Vorgängermodells. Es ist mit 254 Gramm statt der bisherigen 295 Gramm auch leichter.
Während das Unternehmen bei der Ankündigung die meisten Details zum Tablet verriet, hielt es die Akkukapazität in typischer Apple-Manier unter Verschluss. Aufgrund der EU-Vorschriften musste Apple diese jedoch angeben, um ein EU-Energielabel zu erhalten. Dabei zeigt sich, dass das dünne, leichte Design offenbar zulasten des Akkus gegangen ist.
Wie Apple im regulatorischen Informationsblatt angibt, verfügt das neue kompakte Tablet über einen Akku mit 4.900 mAh. Das ist weniger als beim iPad mini 7, dessen Akku eine Kapazität von 5.034 mAh aufweist. Positiv ist jedoch, dass sich diese Änderung der Nennkapazität offenbar nicht auf die gesamte Akkulaufzeit ausgewirkt hat.
Konkret gibt Apple für das iPad mini 8 dieselbe Akkulaufzeit an: bis zu 10 Stunden bei der Videowiedergabe oder beim Surfen im Internet. Das könnte an der verbesserten Effizienz des A20-Pro-SoCs und des OLED-Displays liegen.Das iPad mini 8 ist noch nicht bei den Endkunden angekommen und kann derzeit vorbestellt werden. Daher lässt sich diese Angabe nur schwer überprüfen.






