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Apple iPad mini (2026) im Geekbench: Single-Core vor dem iPad Pro

iPad mini Front und Rückseite mit Kamera
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Ein erster Geekbench-Eintrag zeigt das neue iPad mini mit A20 Pro im Single-Core vor dem iPad Pro, im Multi-Core aber deutlich hinter den großen Tablets.
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Das kleinste iPad überholt das größte – zumindest auf einem einzelnen Kern. Noch bevor das neue iPad mini am 6. November ausgeliefert wird, ist ein Exemplar in der Datenbank von Geekbench 7 aufgetaucht. Der Eintrag für das iPad19,2, das Mobilfunkmodell, nennt laut GSMArena 3.879 Punkte im Single-Core- und 9.870 Punkte im Multi-Core-Test, dazu 12 GB Arbeitsspeicher. Die 12 GB bestätigt auch Apples Entwicklungsumgebung Xcode 27.2, Apple selbst nennt den Arbeitsspeicher nicht.

Gemessen wurde dabei die kleinere Ausbaustufe: Der A20 Pro im Eintrag hat fünf CPU-Kerne, zwei Leistungs- und drei Effizienzkerne, die Leistungskerne takten mit 4,93 GHz. Das ist laut Apples technischen Daten die Ausstattung der Modelle mit 128 und 256 GB, erst das 512-GB-Modell bekommt einen sechsten Kern. Gegenüber dem Vorgänger legt das neue iPad mini damit im Single-Core um 47 und im Multi-Core um 39 Prozent zu. Zum iPhone 18 Pro Max mit dem vollen Sechskerner fehlen im Single-Core rund 4 Prozent, im Multi-Core etwa 14 – der fehlende Kern macht sich bemerkbar.

Schneller als das iPad Pro, aber nur auf einem Kern

Im Single-Core liegt das iPad mini rund 8 Prozent vor dem aktuellen iPad Pro und 21 Prozent vor dem iPad Air 13. Sobald alle Kerne arbeiten, kehrt sich das Bild allerdings deutlich um: Das iPad Air ist im Multi-Core 29 Prozent schneller, das iPad Pro sogar 53 Prozent. Zudem ist ein einzelner Geekbench-Lauf nur ein kurzer Sprint, über Dauerleistung und Wärme verrät er nichts.

Was der Benchmark ebenfalls nicht zeigt, ist die zweite Diskussion um das Tablet: Das OLED-Display läuft mit 60 Hz, ProMotion mit bis zu 120 Hz bleibt dem iPad Pro vorbehalten. Apple-Vizepräsident Dave Pakula verteidigt das im Interview mit Christopher Lawley: Das Display-Erlebnis hänge von mehr ab als einem einzelnen Wert, OLED schalte seine Pixel mehr als eine Größenordnung schneller als ein LCD, die Bewegungsunschärfe sei deutlich geringer. Das ist richtig – ersetzt aber keine höhere Bildrate, denn wer scrollt oder mit dem Pencil zeichnet, bekommt weiterhin 60 Bilder pro Sekunde.

Für Lesen, Notizen und die meisten Apps ist das mehr Leistung, als das kleine Format je abruft, und 12 GB lassen auch Spielen und lokalen KI-Modellen Luft – schon im Basismodell für rund 750 Euro (hier bei Amazon erhältlich). Ob der A20 Pro im dünnen Gehäuse seine Werte unter Dauerlast hält, zeigt erst ein Test. Die 60 Hz bleiben ohnehin, egal wie schnell der Chip rechnet.

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Autor: Jan Gruber, 30.10.2026 (Update: 30.10.2026)