Über 1.000 FPS: Xiaomis neuer Highend-Chip wird zum Albtraum für Google

Wer an brachiale Leistung bei Flagships denkt, hat meistens das neueste SoC von Qualcomm oder Apple vor Augen. Doch unser aktueller Benchmark-König im Bereich GPU kommt weder von Samsung noch von einem iPad Pro.
Das brandneue Xiaomi Pad 9 Pro Max (Preise starten bei Trading Shenzhen ab etwa 900 Euro) pulverisiert mit seinem Xring O3 in unseren aktuellen Leistungstests die bisherigen Rekorde im GFXBench. Wir vergleichen die Werte des Xiaomi-Flagships mit dem Apple M5 und Snapdragon 8 Gen 5 Elite.
Xiaomi Xring O3 macht bei den GPU-Tests eine extrem starke Figur im Vergleich zu SoCs von Apple und Qualcomm
Mit dem Xring O3 gelingt Xiaomi ein bemerkenswerter Schritt. Der hauseigene Chipsatz positioniert sich nicht nur gegen Qualcomms Snapdragon-SoCs, sondern nähert sich im CPU-Bereich sogar Apples M4-Chip an. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, dass Apple bei der CPU-Leistung mit seinem M5-Chip immer noch in einer eigenen Liga spielt.
Im Geekbench-6-Multi-Core-Test liegt das Xiaomi Pad 9 Pro Max mit dem Xring O3 aber über 50 Prozent vor einem Pixel 10 Pro mit dem Google Tensor G5.
Besonders beeindruckend ist die GPU-Leistung. In nahezu allen GFXBench- und 3DMark-Tests setzt sich der Xring O3 an die Spitze unseres Vergleichsfeldes. Im anspruchsvollen 3DMark Wild Life Unlimited erreicht das Pad 9 Pro Max über 30.000 Punkte und distanziert die Konkurrenz deutlich. Selbst gegen Apples M5 behauptet sich Xiaomi mit seiner Mali G2-Ultra NX MP16 hervorragend:
Während der Vorsprung im 3DMark nur gering ist, offenbart der 4K-Test des GFXBench eine Machtdemonstration. Mit 85 FPS liegt das Pad 9 Pro Max über 70 Prozent vor dem Tensor G5 und über 40 Prozent vor einem iPad Pro 11.
| GFXBench | |
| 3840x2160 4K Aztec Ruins High Tier Offscreen | |
| Xiaomi Pad 9 Pro Max | |
| OnePlus Pad 4 | |
| Apple iPad Pro 11 2025 | |
| Lenovo Yoga Tab Gen 2 | |
| Google Pixel 10 Pro | |
| on screen Aztec Ruins High Tier Onscreen | |
| Xiaomi Pad 9 Pro Max | |
| Apple iPad Pro 11 2025 | |
| Google Pixel 10 Pro | |
| OnePlus Pad 4 | |
| Lenovo Yoga Tab Gen 2 | |
| 2560x1440 Aztec Ruins High Tier Offscreen | |
| Xiaomi Pad 9 Pro Max | |
| OnePlus Pad 4 | |
| Apple iPad Pro 11 2025 | |
| Lenovo Yoga Tab Gen 2 | |
| Google Pixel 10 Pro | |
| on screen Aztec Ruins Normal Tier Onscreen | |
| Xiaomi Pad 9 Pro Max | |
| Google Pixel 10 Pro | |
| Apple iPad Pro 11 2025 | |
| OnePlus Pad 4 | |
| Lenovo Yoga Tab Gen 2 | |
| 1920x1080 Aztec Ruins Normal Tier Offscreen | |
| Xiaomi Pad 9 Pro Max | |
| Apple iPad Pro 11 2025 | |
| OnePlus Pad 4 | |
| Lenovo Yoga Tab Gen 2 | |
| Google Pixel 10 Pro | |
Insbesondere bei KI-Beschleunigern kann der Xring O3 aber nicht mithalten. Die KI-Tests bleibt die NPU des Xiaomi-SoCs weit hinter den Werten eines Apples M4 und M5 zurück. Selbst Googles Tensor G5, dessen Schwerpunkt traditionell auf KI-Anwendungen liegt, kommt im Geekbench AI auf teilweise bessere Werte, wobei sich ein klareres Bild mit Blick auf weitere Tests abzeichnet.
Trotz dieser „Schwäche“ etabliert sich der Xiaomi mit seinem Xring O3 als einer der schnellsten ARM-Chips überhaupt. Bei der CPU-Leistung liegt er zwischen Snapdragon 8 Elite Gen 5 und Apples M4, während die GPU sogar neue Bestwerte setzt.





