Der Start des ersten großen DLCs für Assassin’s Creed Shadows mit dem Titel Claws of Awaji ist nicht wie geplant verlaufen. Nur einen Tag nach der Veröffentlichung sank die Gesamtwertung des Spiels auf Steam auf „Sehr negativ“. Spieler berichten, dass die Erweiterung trotz Kauf und Installation nicht einmal aufgerufen werden kann.
Laut Dutzenden von Nutzer-Reviews wird die Quest, die zum Start des DLCs benötigt wird, im Hauptquartier nicht angezeigt – selbst bei Spielern mit 100-prozentigen Speicherständen. Einige berichten, dass sie nur eine kleine Nebenmission aufrufen können, die einen Bo-Stab beinhaltet, während der versprochene Inhalt der Awaji-Insel gesperrt bleibt.
Der Backlash der Spieler kam schnell und mit voller Wucht. Ein Nutzer, der die Deluxe Edition vorbestellt hatte, beklagte sich, dass er trotz Erfüllung aller Voraussetzungen immer noch keinen Zugang zum DLC habe. Er warnte andere davor, ihn zu kaufen, bis Ubisoft ihn spielbar macht. Ein anderer Nutzer bemerkte, dass die Quest zum Start der Erweiterung selbst bei einem 100-prozentigen Speicherstand nicht im Hauptquartier erscheint. Die Frustration über Ubisofts Qualitätskontrolle spiegelte sich in zahlreichen Rezensionen wider. Ein Spieler stellte unverblümt fest, dass das Unternehmen „nicht einmal einen DLC ohne Probleme auf den Markt bringen kann“.
Viele Spieler, die über 100 US-Dollar für Deluxe-Editionen und Premium-Inhalte ausgegeben hatten, drückten ihre Wut darüber aus, dass die Erweiterung am Veröffentlichungstag durch einen offensichtlichen Bug blockiert war. Der DLC Claws of Awaji wurde als erste große Story-Erweiterung für Assassin’s Creed Shadows beworben. Zum Zeitpunkt der Verfassung hat Ubisoft noch keine öffentliche Stellungnahme zu den weit verbreiteten Beschwerden abgegeben. Das Ausmaß der Negativbewertungen legt jedoch nahe, dass viele Fans anderen raten, mit dem Kauf zu warten, bis Korrekturen veröffentlicht werden.















