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Spionage-Vorwürfe gegen Borderlands 4: Publisher des Spiels äußern sich

Bild aus dem Spiel Borderlands 4 auf Steam. (Bildquelle: Steam)
Bild aus dem Spiel Borderlands 4 auf Steam. (Bildquelle: Steam)
Seit mehreren Wochen beschuldigen einige Gamer Take-Two, sie auszuspionieren, was sich mit der Veröffentlichung von Borderlands 4 noch verstärkt hat. Als Reaktion darauf hat der Publisher nun beschlossen, sich zu äußern.

Das am 12. September 2025 veröffentlichte Spiel Borderlands 4 zog viele Gamer an, was sich in den SteamDB-Charts zeigt, in denen es einen Höchstwert von 304.398 Zockern verzeichnete. Doch seit einiger Zeit beschuldigen mehrere Spieler Take-Two, sie ausspioniert zu haben. Als Reaktion auf diese Anschuldigungen hat das Unternehmen nun beschlossen, sich zu äußern.

Alles begann, als Take-Two den Endbenutzer-Lizenzvertrag änderte. Während dieser Änderung mussten Spieler dem Publisher Zugriff auf Informationen wie Namen und IP-Adressen gewähren. Dies rief sofort eine Reaktion der Gamer hervor, die dachten, Take-Two würde sie ausspionieren. Und diese Angst ist mit der Veröffentlichung von Borderlands 4 nicht kleiner geworden. Als Reaktion auf diese Anschuldigungen beschlossen die Publisher und Entwickler, die an der Erstellung dieses Spiels beteiligt waren, sich in den Steam-Foren zu äußern:

Take-Two verwendet keine Spionagesoftware (Spyware) in seinen Spielen. Die Datenschutzerklärung von Take-Two gilt für alle Marken, Studios, Spiele und Dienste auf allen Medientypen und Plattformen, darunter Konsole, PC, mobile Apps und Websites. In der Datenschutzerklärung sind die Datenaktivitäten aufgeführt, die erfasst werden können. Das bedeutet jedoch nicht, dass jedes der aufgeführten Beispiele in jedem Spiel oder Dienst gesammelt wird. Mit diesen Angaben in der Datenschutzerklärung möchte Take-Two den Spielern Transparenz bieten und seinen rechtlichen Verpflichtungen nachkommen. Take-Two sammelt diese Informationen, um seine Dienste zur Verfügung zu stellen und unter anderem das Spielumfeld und das Spielerlebnis zu schützen. Mehr dazu können Sie in der Datenschutzerklärung lesen.

Mit anderen Worten stellen sie klar, dass in diesen Spielen keine Spyware enthalten ist. Sie fügen hinzu, dass die Erfassung von Informationen notwendig ist, um den Spielern bessere Dienste bereitzustellen und das Spielumfeld zu schützen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob diese Nachricht den Gerüchten ein Ende setzt oder sie im Gegenteil weiter anheizt.

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Autor: Alexis Stegmann, 15.09.2025 (Update: 15.09.2025)