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Bericht: Apple will Siri künftig mit Google Gemini auf Nvidia Blackwell B200 GPUs betreiben

Das Logo für Siri, die Sprachassistenz von Apple.
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Das Logo für Siri, die Sprachassistenz von Apple.
Apple bereitet Berichten zufolge ein umfangreiches Siri-Upgrade vor, bei dem einige Nutzeranfragen über die Google Cloud verarbeitet werden. Dort soll ein lizenziertes Gemini-Modell auf Nvidias Blackwell-B200-GPUs laufen. Die Lösung soll fortschrittlichere KI-Funktionen ermöglichen und gleichzeitig die Privatsphäre schützen: Dafür setzt Nvidia auf Confidential Computing, das Daten auch während der Verarbeitung verschlüsselt.

Apple könnte laut einem aktuellen Bericht mit Nvidia zusammenarbeiten, um Siri mithilfe der leistungsstarken Blackwell-Superchips, die auch die Infrastruktur der Google Cloud antreiben, grundlegend zu modernisieren. Damit könnte Apples langjähriger Sprachassistent endlich das umfassende Upgrade erhalten, auf das viele Nutzer seit Jahren warten.

Laut einem Bericht von The Information sollen einige Anfragen von iPhone-Nutzern an die neue Siri künftig über die Google Cloud verarbeitet werden. Zum Einsatz käme dabei eine lizenzierte Version von Googles Gemini-Modell, die auf Nvidias Blackwell-B200-Rechenzentrums-GPUs läuft. Apple soll zudem Nvidias Technologie für vertrauliches Rechnen („Confidential Computing“) freigegeben haben, die Daten auch während ihrer aktiven Verarbeitung auf den Chips verschlüsselt.

Die Zusammenarbeit zwischen Apple, Google und Nvidia ist Teil einer umfassenderen Vereinbarung zwischen Apple und Google. Ziel ist es, Siri mit neuen Funktionen und erweiterten Bedienungshilfen deutlich leistungsfähiger zu machen. Die Einführung ist derzeit für September geplant.

Verschlüsselte Daten werden über Google verarbeitet und auf Nvidia-Hardware ausgeführt

The Information berichtet, dass Apple „auf Googles Bestand an Nvidia-Blackwell-B200-Rechenzentrumschips zugreifen und Nvidias Confidential-Computing-Funktion aktivieren wird, die Daten während der Verarbeitung durch die Chips verschlüsselt“.

Datenschutz hat bei Nvidia einen hohen Stellenwert. Die Technologie soll „die Vertraulichkeit und Integrität von KI-Modellen auf Rubin-, Blackwell- und Hopper-GPUs bewahren“ und ermöglichen, dass „sensible KI-Workloads sicher und in großem Maßstab mit nahezu nativer Leistung ausgeführt werden können – selbst in gemeinsam genutzten oder Cloud-Umgebungen“.

Nvidias aktuelle Flaggschiff-GPU-Familie trägt den Namen Blackwell und wurde speziell für das Training großer KI-Modelle entwickelt. Gleichzeitig bereitet das Unternehmen bereits die nächste Generation namens Vera Rubin vor. Die Blackwell-B200-GPU löste die Hopper-Architektur ab und bietet deutliche Verbesserungen bei Inferenzleistung, Verarbeitungsgeschwindigkeit und Speicherbandbreite. Zudem ermöglicht sie die effiziente Vernetzung zahlreicher GPUs.

Durch diese Infrastruktur könnten die anspruchsvolleren Gemini-Modelle nahtlos über Siri genutzt werden. Komplexe Aufgaben auf dem iPhone wären damit deutlich leichter umsetzbar – etwa mehrstufige Schlussfolgerungen, eine tiefere Integration in Apps oder ein besseres Verständnis des jeweiligen Kontexts.

Apples Schwerpunkt scheint dabei klar auf dem Datenschutz zu liegen. Confidential Computing schafft eine hardwareseitig abgesicherte Umgebung, in der sowohl die Daten als auch das KI-Modell selbst während der Verarbeitung verschlüsselt bleiben.

Das bedeutet: Obwohl Suchanfragen und Eingaben über die Infrastruktur von Google und die Hardware von Nvidia laufen, sollen die Daten weder für Google noch für Nvidia einsehbar sein. Apple könnte damit sein langjähriges Datenschutzversprechen für iOS auch bei cloudgestützten KI-Funktionen aufrechterhalten.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-06 > Bericht: Apple will Siri künftig mit Google Gemini auf Nvidia Blackwell B200 GPUs betreiben
Autor: Rahim Amir Noorali,  4.06.2026 (Update:  4.06.2026)