Community empört wegen unfairer Entscheidung auf Pokémon-Turnier

Am 5. April wurde in Orlando das Finale der örtlichen Pokémon-Go-Regionalmeisterschaft ausgetragen. Spieler Firestar73 hatte das Finale sportlich gewonnen. Sein Sieg wurde ihm allerdings aberkannt, weil die Turnierleitung seinen Jubel als unsportlich gewertet hatte. Der Titel geht damit an Kontrahenten Nitetimeclasher. In der Community trifft diese Entscheidung auf Empörung und Unverständnis.
Was genau passiert ist: Firestar73 riss sich nach seinem Sieg das Headset vom Kopf und jubelte Richtung Publikum. Das dürfte eine spontane Reaktion gewesen sein, die nach fünf nervenaufreibenden Matches in der Community durchaus auf Verständnis trifft. Die Offiziellen werteten diesen Siegesjubel jedoch als unsportliches Verhalten – und das, obwohl der Turniersieger nach seinem Jubel sofort zu seinem Kontrahenten lief und diesem die Hand schüttelte. Ein Clip des Vorfalls kursiert derzeit auf X:
Schaut man sich Finalrunden in anderen Turnieren hat, scheint ein kurzer Siegeljubel nicht ungewöhnlich zu sein. So zeigte der Sieger im Finale der Pokémon-TCG-Weltmeisterschaft 2019 beispielsweise eine ganz ähnliche Reaktion. Er riss die Arme in die Luft und jubelte dem Publikum zu, wurde jedoch nicht disqualifiert.
In der Kommentarsektion unter dem Video auf X ist die Stimmung fast durchweg kritisch. Viele finden es überzogen, einem Spieler den Finalsieg wegen eines kurzen Jubelmoments abzuerkennen – insbesondere, weile sich dieser unmittelbar danach sportlich zeigte und seinem Gegner die Hand gab. Fans sprechen von einer peinlichen Entscheidung, die dem Turnier und der Glaubwürdigkeit des Wettbewerbs eher schade als helfe. Häufig wird gefordert, die Entscheidung rückgängig zu machen oder zumindest transparent zu erklären.
Quelle(n)
TruInfernoPoGo via X (ehemals Twitter)
Bildquelle: Pokémon












