Console Mode für die Superstation-FPGA-Konsole ist da

Retro Remake hat für seine FPGA-Konsole Superstation im Playstation-Design den Console Mode veröffentlicht. Das 1,5 GByte große Image basiert auf der Version 1.2 der Superstation-Formware und heißt dementsprechend SuperStation_1.2.0-ConsoleMode.img.zip als Download. Wie üblich muss die SD-Karte der Konsole für die Aktualisierung vorbereitet werden, was einer Neuinstallation gleicht. Es gibt zwar auch einen Upgrade-Pfad, der ist aber komplexer.
Der Prozess wird, wie vieles andere, im über 50 Minuten langen Console-Mode-Tutorial-Video auf Youtube näher erläutert. Das wurde kürzlich extra für die neue Superstation-Firmware veröffentlicht. Nachdem der Console Mode installiert wurde, sollen zukünftige Updates vereinfacht installiert werden können per Over-the-Air-Update.
Der Update-Prozess in der Konsole kann übrigens nach unseren Erfahrungen durchaus eine Weile dauern. Der Entwickler Taki Udon verweist darauf, dass man bei Bildschirmproblemen entsprechend lange warten sollte, falls doch einmal nichts vom Update direkt zu sehen ist. Zehn bis zwanzig Minuten kann das Update schon einmal dauern.
Doch das Update lohnt sich. Denn die Bedienung der Konsole vereinfacht sich deutlich, da es eine neue Oberfläche gibt. Die kann auch mit Artworks der Spiele arbeiten und hilft bei der Sortierung. Die Oberfläche lässt sich zudem umfangreich anpassen.
Im Console Mode werden auch die Bedienung des WLANs oder das Koppeln von Bluetooth-Geräten, also in aller Regel Controller, ermöglicht. Die Controller lassen sich im Console Mode ebenfalls anpassen.
Beim CRT-Modus ist das etwas anders. Der greift weiter auf das alte Mister-Menü-Konzept zu.
In den nächsten Wochen sollen übrigens noch weitere, kleinere Updates für Console Mode kommen.





