Creality Sparkx i8 nutzt QuarTeks-System für 3D-Druck ohne Materialabfall

Die 3D-Drucktechnik entwickelt sich in vielen Bereichen weiter. Mehrfarbiger Druck und die Verarbeitung unterschiedlicher Materialien haben in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Hersteller arbeiten inzwischen daran, den dabei entstehenden Materialabfall zu verringern. Creality setzt dafür auf sein QuarTeks-System, das erstmals im Sparkx i8 zum Einsatz kommt.
Die Indiegogo-Kampagne für den Sparkx i8 ist gestartet und hat bereits 3.708 Unterstützer. Obwohl die Kampagne noch 39 Tage läuft, ist das Finanzierungsziel schon erreicht. Das zeitlich begrenzte Early-Adopter-Angebot liegt umgerechnet bei rund 250 Euro. Das sind rund 28 Prozent weniger als der voraussichtliche reguläre Verkaufspreis von knapp 350 Euro.
Der Sparkx i8 folgt auf den i7 und behält dessen Bauweise mit beweglichem Druckbett bei. Die wichtigste Neuerung ist QuarTeks, das nicht mit dem ebenfalls von Creality entwickelten KliTek-System verwechselt werden sollte. QuarTeks führt vier Filamentkanäle in einem einzigen Hotend zusammen und soll beim Drucken keinen Filamentabfall verursachen.
Das QuarTeks-System wechselt die Farbe direkt an der Düse, ohne das vorherige Filament eigens ausspülen zu müssen. Ein Reinigungsturm reicht offenbar aus, um Reste des zuvor verwendeten Filaments zu entfernen und Farbvermischungen zu verhindern. Mit der Einstellung "Purge into Infill", bei der Filamentreste in die Füllstruktur gedruckt werden, soll auch der Reinigungsturm entfallen. Die vier Filamentkanäle führen das Material auf sehr kurzem Weg zur Düse, was den Abfall ebenfalls reduzieren soll. Creality verspricht Filamentwechsel in weniger als einer Sekunde und einen um 500 Prozent schnelleren Mehrfarbendruck.
Neben QuarTeks bietet der Sparkx i8 eine automatische Nivellierung an 81 Punkten, einen Bauraum von 260 x 260 x 255 mm, KI-gestützte Fehlererkennung und Fernüberwachung. Mit Halterungsstangen am Rahmen unterstützt der Drucker bis zu vier Farben.













