Steam Machine: Valve veröffentlicht 3D-Drucker-Vorlage für E-Ink-Frontdisplay

Die Steam Machine ist vor wenigen Tagen erschienen, eines ihrer auffälligsten Merkmale ist die anpassbare Frontblende. Diese lässt sich unkompliziert gegen andere Designs austauschen, mittlerweile haben auch erste Dritthersteller eigene Blenden vorgestellt. Für Besitzer eines 3D-Druckers gibt es nun allerdings auch die Möglichkeit, eine eigene E-Ink-Frontblende zu bauen.
Valve hat das vollständige Projekt offiziell auf GitHub hochgeladen und stellt der Community damit alle nötigen Ressourcen für den Eigenbau einer E-Ink-Frontblende bereit. Dazu gehören 3D-Druckdateien, Firmware, Montageanleitungen und Dokumentationen zur Software-Einrichtung. Valve hat die E-Ink-Frontblende erstmals im vergangenen Jahr zusammen mit der Ankündigung der Steam-Hardware gezeigt. Damals hat sie noch wie experimentelles Zubehör gewirkt, einen konkreten Verfügbarkeitszeitraum hat das Unternehmen aber nicht bestätigt.
Auf der GitHub-Seite wird der gesamte Prozess Schritt für Schritt beschrieben. Enthalten sind druckbare CAD-Dateien für die Frontblende, eine Liste der benötigten Hardware-Komponenten, Montageanleitungen als PDF und Video, Hinweise zur Firmware sowie eine Dokumentation zur Einrichtung. Valve erklärt außerdem, wie die Firmware nach dem Zusammenbau auf das unterstützte ESP32-Board aufgespielt wird.
Für die Verbindung will Valve künftig eine offizielle App auf Steam veröffentlichen. Bis dahin lässt sich anhand der GitHub-Anleitung ein eigenes AppImage erstellen. Nach der Bluetooth-Verbindung mit der Steam Machine kann die E-Ink-Frontblende so konfiguriert werden, dass sie Echtzeitdaten zur Hardware, eigene Bilder und weitere Inhalte anzeigt.







