Meccha Chameleon: Darum sind Cheater fast unmöglich zu finden

Das extrem erfolgreiche Online-Spiel Meccha Chameleon unterhält seit seinem Start Anfang Juni Hunderttausende Spieler. Die große Aufmerksamkeit hat erwartungsgemäß auch Cheater angezogen, die sich mit Hacks praktisch unsichtbar machen.
Meccha Chameleon ist im Kern Verstecken auf Steroiden. Spieler steuern schlichte weiße 3D-Figuren, die sich tarnen, indem sie ihre Farbe an die Umgebung anpassen. Je besser die Planung und je präziser die manuelle Umsetzung, desto geringer ist die Chance, entdeckt zu werden. Wie einige Beiträge in sozialen Netzwerken zeigen, haben Cheater offenbar Auto-Scan und Auto-Paint integriert, wodurch ihre Anwesenheit nur noch schwer zu erkennen ist.
Die auf X veröffentlichten Videos zeigen, wie der Cheater vor einem Gemälde steht und die Spielfigur automatisch exakt passend zum Hintergrund eingefärbt wird. In einem Fall haben andere Spieler den Vorgang bemerkt, Pfeile auf ihre eigenen Körper gemalt und sich neben den Cheater gestellt, um auf ihn hinzuweisen. So absurd es wirkt, wenn der Cheater erst verschwindet und anschließend an einer schlichten weißen Wand mit einem Teil des Hintergrunds vom vorherigen Versteck wieder auftaucht. Für viele Spieler könnte das den Spielspaß erheblich beeinträchtigen.
Bislang scheinen Cheater noch kein weitverbreitetes Problem zu sein. Unklar ist allerdings, ob die Entwickler die Fälle bereits registriert haben.
Meccha Chameleon ist von lemorion_1224 entwickelt und veröffentlicht worden. Seit dem Start hat das Spiel in der Spitze 340.500 aktive Spieler erreicht. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung sind mehr als 117.000 Spieler im Spiel aktiv. Innerhalb eines Monats sind 15 Millionen Exemplare verkauft worden, Tendenz steigend.












