Für Details: Dieser neue 3D-Drucker bietet 9K-Auflösung zum günstigen Preis

3D-Drucker sind inzwischen sehr erschwinglich. Verschiedene Modelle haben wir bereits getestet - dabei aber primär FDM-Drucker, welche Filament erhitzen und auftragen. Der Halot-X1 Neo ist ein neuer 3D-Drucker des auch hierzulande aktiven Herstellers Creality, welcher kein Filament auf der Spule, sondern photosensitives Harz benötigt. Dieses wird schichtweise und selektiv zum Aushärten gebracht. Diese Technik eignet sich auch und insbesondere zur Realisierung eher kleinerer Modelle mit ganz feinen Details, da es - im Allgemeinen - eben keine mehr oder weniger sichtbare Schichtung gibt.
Der bei Creality für einen Preis von 239 Dollar erhältliche und damit relativ günstige Creality Halot-X1 Neo kommt mit einem Display mit einer 9K-Auflösung und konkret 8.520 x 4.320 Pixeln. Damit ergibt sich eine Pixelgröße von 18 µm, die Genauigkeit der X- und Y-Achse soll dann diesem Wert entsprechen. Es lassen sich zwischen 0,01 und 0,2 Millimeter große Schichten anfertigen, angegeben wird eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 60 mm/h. Damit ist gemeint, dass das Modell dann bis zu 60 Millimeter in die Höhe wachsen kann. Da sich kein Werkzeugkopf bewegen muss, ist letztlich unbeachtlich, wie viel auf einer Schicht gedruckt wird.
Das Modell misst 235,5 x 230 x 395,5 Millimeter und unterstützt bis zu 156,36 x 77,76 x 160 Millimeter große Drucke. Damit lassen sich - wie bei Resin-Druckern nicht ungewöhnlich - nur relativ kompakte Modelle anfertigen. Eine AI-Kamera muss optional zugekauft werden, ein System zur Filterung der (Ab)Luft gibt es nicht. WiFi und USB stehen bereit, Herstellerangaben zufolge sollen sich 3D-Modelle und damit dann auch Drucke mithilfe der KI einfach erstellen lassen. In den USA wird das Modell für 239 Dollar angeboten, der Release in der EU soll Anfang Oktober erfolgen.













