Steam Machine aus dem 3D-Drucker nutzt GeForce RTX 5060

Die Steam Machine wird als Brücke zwischen PC- und Konsolen-Gaming vermarktet. Denn der Würfel kann mit SteamOS und HDMI CEC fast so einfach wie eine PlayStation 5 (ca. 549 Euro auf Amazon) bedient werden. Anders als ein regulärer Gaming-PC kann die Steam Machine beispielsweise mit einem Gamepad aus dem Standby-Modus geweckt oder über die Fernbedienung eines Smart TVs gesteuert werden.
Mit Preisen ab 1.039 Euro ist das Preis-Leistungs-Verhältnis aber fragwürdig, denn die Steam Machine nutzt eine GPU, die beinahe der AMD Radeon RX 7600M entspricht, womit das Gerät etwas langsamer als eine Sony PS5 oder eine Nvidia GeForce RTX 5050 ist. AMD-Ingenieur Jacob Terkelsen hat auf Printables nun Dateien veröffentlicht, die es erlauben, ein PC-Gehäuse im Design und im Format der Steam Machine mithilfe eines 3D-Druckers zu produzieren. Schrauben, Magnete, ein PCIe-Kabel, Gummifüße und die PC-Hardware müssen separat gekauft werden.
Welche Komponenten in das Gehäuse gesteckt werden, bleibt dem Nutzer überlassen. Mark Terkelsen kombiniert in einem Testlauf ein 400 Watt Flex-ATX-Netzteil mit einer kleinen Nvidia GeForce RTX 5060, wodurch die "Terk Box" deutlich leistungsstärker als die Steam Machine sein dürfte. Das Gehäuse ist für ein Mini-ITX-Mainboard ausgelegt.
Das Gehäuse plant allerdings nur sehr wenig Platz für einen CPU-Kühler ein – da der Prozessor unter dem Netzteil sitzt, darf der Kühler maximal nur 30 Millimeter hoch sein, sodass die Verlustleistung des Prozessors in vielen Fällen beschränkt werden muss. Die Terk Box mag nicht ganz so elegant wie die Steam Machine sein, zeigt aber, dass selbst mit PC-Hardware von der Stange ein leistungsstärkerer Gaming-PC im Format der Steam Machine gebaut werden kann.












