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Kill the Cookie Banner! Koalition aus Unternehmen, NGOs und Wissenschaftler fordert EU-Abschaffung der Cookie-Banner

Frau am PC wird von Cookie Bannern geplagt
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Frau am PC wird von Cookie Bannern geplagt
Es könnte so leicht sein: Statt auf jeder Seite einen teils irreführenden Coockie-Banner zu sehen, legt man seine Cookie-Präferenzen inklusive Ausnahmen einmal im Browser fest – fertig. Aber die Tracking-Industrie (Google voran) wehrt sich gegen den Vorschlag der EU-Kommission. Eine Zivilkoalition fordert nun die Durchsetzung des Vorschlags in einem offenen Brief.

Es gibt wohl kaum einen Internetnutzer, der dem regelmäßige Aufploppen von Cookie-Bannern etwas abgewinnen kann, ganz im Gegenteil: Die Banner unterbrechen und verlangsamen das Surfverhalten durchaus erheblich. Ist man dann noch datenschutzbewusst und klickt nicht gleich auf „alles akzeptieren“, muss man sich bei einigen Varianten durch lange Listen von Berechtigungen scrollen, bei denen zumindest das vermeintlich „Berichtigte Interesse“ stets vorausgewählt ist.

Besonders eklatantes Beispiel: Webseite Transfermarkt.de
ⓘ Screenshot Cookie-Banner von Transfermarkt.de
Besonders eklatantes Beispiel: Webseite Transfermarkt.de

Dabei sind Cookie-Banner eigentlich komplett unnötig. Beid er Einführung ihres umstrittenen „Digital Omnibus“-Pakets hat die EU-Kommission höchst selbst vorgeschlagen stattdessen automatische Signale einzuführen. Das bedeutet nichts weiter, als das Nutzer ihre Datenschutzpräferenzen einmalig festlegen, dann braucht es auch keiner Banner mehr.

Der Werbe- und Tracking-Industrie ist das natürlich ein Dorn im Auge. Denn sie profitieren von der Kompliziertheit des aktuellen Systems. Davon, dass Nutzer aus Bequemlichkeit eben doch schnell auf „akzeptieren“ drücken, sich selbst datenschutzbewusste Personen einmal verklicken, aus Zeitmangel die unerwünschte Option auswählen oder es für technisch weniger versierte Nutzer schlicht zu kompliziert ist das Tracking abzulehnen.

Würde jeder Internetnutzer einmalig die eigenen Präferenzen einstellen, so würden wohl die wenigsten bewusst „Alles akzeptieren“ auswählen oder sämtlichem Tracking für immer zustimmen. Grundsätzlich ist Online-Tracking ind er EU verboten, die Einwilligungsbanner sind ein Instrument der Tracking-Branche, das die Menschen zum Verzicht auf ihre Rechte verleiten soll.

Trotz ihres eigenen Vorschlages, der über Artikel 88b in die DSGVO aufgenommen wurde, erwägt die Kommission diesen fallen zu lassen. Denn gleichzeitig haben Lobbybemühungen, angeführt von Google (hat gerade 13 Milliarden in Finnland investiert – Artikel hier), dazu geführt, dass nun mehrere Mitgliedsstaaten den Vorschlag blockieren. Ein Zivilbündnis aus 19 Unternehmen, NGOs und Wissenschaftlern fordert die EU nun auf den Vorschlag endlich umzusetzen, um allen EU-Nutzern das Internet wieder vereinnfacht zugänglich zu machen - Kill the Cookie Banner!

Die Zivilkoalition
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Die Zivilkoalition

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-09 > Kill the Cookie Banner! Koalition aus Unternehmen, NGOs und Wissenschaftler fordert EU-Abschaffung der Cookie-Banner
Autor: Christian Hintze, 10.09.2026 (Update: 10.09.2026)