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Crypto: Bitcoin, Ethereum und Co. weiter auf Talfahrt, Panik am Krypto-Markt

Panik am Crypto-Markt: Top 100 der wichtigsten Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum stürzen weiter ab.
Panik am Crypto-Markt: Top 100 der wichtigsten Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum stürzen weiter ab.
Der Kryptomarkt ist im Pankikmodus. Nach Turbulenzen am Wochenende stürzen nicht nur wichtige Crypto-Währungen wie Bitcoin, Ether, Cardano, Solana oder Binance Coin weiter gewaltig ab, der rasante Kursverfall hat inzwischen auch viele Währungen der zweiten und dritten Reihe des Crypto-Markts erfasst. Was sind die Gründe für die Talfahrt?

Der Markt für Kryptowährungen setzt seine Talfahrt nach dem turbulenten Wochenende zum Wochenstart weiter ungebremst fort. Aktuell nähert sich die älteste und nach Marktwert größte Digitalwährung Bitcoin mit unter 33.700 US-Dollar gefährlich dem Tiefstand im Juli vergangenen Jahres, zu dem der Bitcoin auf rund 29.800 US-Dollar abgerutscht war. Auch andere Crypto-Währungen wie Ether geraten immer mehr unter Druck. Ethereum kostet zur Stunde (24.01.2021, 11:53 Uhr) nur noch rund 2.243 US-Dollar und hat in den letzten 24 Stunden nochmals mehr als 11 Prozent verloren.

Neben den wichtigsten Kryptowährungen zeigt sich fast ausnahmslos die gesamte Top 100 der Crypto-Charts aktuell tiefrot. Einzelne Crypto-Werte wie Cardano (ADA, -36,29 Prozent), Solana (SOL, -41,5 %), Polkadot (DOT, -38,9 %), Polygon (MATIC, - 43,26 %) oder Algorand (ALGO, -40,36 %) rauschten besonders hart in den Keller und sorgen für Panik unter den Anlegern. Einige Marktanalysten sprechen schon vom nächsten Krypto-Winter.

Als wichtige Gründe für den dramatischen Kurseinbruch am Kryptomarkt nennen Crypto-Expteren die Sorgen vor der nächsten US-Notenbanksitzung. Es wird erwartet, dass die Federal Reserve (Fed) bald gegen die hohe Inflation mit Zinsanhebungen gegensteuern wird. Das wäre Gift für risikoreiche Anlagen wie Kryptowährungen. Zudem wird unter den Anlegern die weiterhin sehr kritische Haltung der russischen Notenbank gegenüber Digitalwährungen als Hemmschuh für den Crypto-Markt angesehen.

Derzeit empfiehlt die russische Zentralbank, Digitalwährungen komplett zu verbieten. Von einem etwaigen Verbot von Kryptowährungen in Russland wäre dann auch das Schürfen und Mining von Kryptowerten betroffen. Auch die drohende Eskalation im Russland-Ukraine-Konflikt schürt weiter die Angst vor sinkenden Kursen. Kryptoexperte Emden rechnet damit, dass viele der kleineren Anleger geradezu panisch aus ihren Wertanlagen flüchten werden, was für nochmals dramatisch sinkende Kurse sorgten könnte.

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Autor: Ronald Matta, 24.01.2022 (Update: 24.01.2022)