DRAM-Krise soll Sony PS6 um bis zu 2 Jahre verzögern, Nintendo Switch 2 wird angeblich noch 2026 teurer

Die DRAM-Krise trifft den Gaming-Markt besonders hart. Die Preise von Arbeitsspeicher, SSDs und Festplatten sind über die vergangenen Monate drastisch gestiegen. Die Steam Machine hat noch immer kein Launch-Datum, und könnte über 1.000 Euro kosten, je nachdem, zu welchen Preisen Valve die Komponenten für den Hybrid aus Heimkonsole und Linux-PC beziehen kann. Und nun steht sogar eine Preiserhöhung für die Nintendo Switch 2 (ca. 459 Euro auf Amazon) bevor, wie Bloomberg berichtet.
Unter Berufung auf Quellen, die mit Nintendos Plänen vertraut sind, gibt Bloomberg an, dass die unverbindliche Preisempfehlung der Nintendo Switch 2 noch im Jahr 2026 erhöht werden soll, nähere Details dazu, wie hoch der Preis der Konsole werden soll, konnte Bloomberg aber noch nicht nennen. Noch härter könnte die DRAM-Krise die Sony PlayStation 6 treffen. Denn nachdem Sony ursprünglich geplant haben soll, die Heimkonsole der nächsten Generation im Jahr 2027 auf den Markt zu bringen, wird das Launch-Zeitfenster nun angeblich auf 2028 bis 2029 verschoben, je nachdem, wie sich die Speicher-Preise über die nächsten drei Jahre entwickeln.
Smartphone-Hersteller sollen mit deutlich geringeren Absätzen rechnen – die internen Verkaufsprognosen von Oppo sollen sogar um 20 Prozent reduziert worden sein. Laptop-Hersteller müssen Arbeitsspeicher-Preise nun jedes Quartal statt einmal pro Jahr neu verhandeln, sodass auch die Preise am Notebook-Markt wesentlich volatiler als in der Vergangenheit werden könnten. Besserung ist erst in Sicht, wenn die AI-Blase platzt und die Speicher-Nachfrage von AI-Giganten drastisch sinkt, oder wenn die Produktionskapazitäten in einigen Jahren ausreichend stark erweitert wurden, um diese hohe Nachfrage befriedigen zu können. Zumindest 2026 dürften die Preise weiter steigen, da Microsoft, Amazon und Co. ihre Ausgaben für AI-Datenzentren im Vergleich zum Vorjahr beinahe verdoppeln sollen.













