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Das HP Omen 15 überzeugt mit einem guten Display und langen Akkulaufzeiten

Für unter 1.250 Euro steht das HP Omen 15 zum Kauf bereit und bietet dafür eine gute Spiele-Leistung. Außerdem konnte der Gaming-Bolide im Test mit guten Akkulaufzeiten überzeugen.
Sebastian Bade, 👁 Sebastian Jentsch, 🇺🇸

Das HP Omen 15 ist ein Gaming-Laptop mit einem tollen 15,6-Zoll-Display, welches ab Werk mit einer guten Kalibrierung an den Kunden ausgeliefert wird. Im Test ließ sich sogar noch etwas mehr durch unsere eigene Kalibrierung herausholen, sodass die Farbraumabweichungen nochmal verringert werden konnten. Zum Gaming-Aspekt gehört auch die 144-Hz-Option, die den Anwendungsbereich nochmals unterstreicht. Beim Gehäuse überwiegt Kunststoff, was unserer Meinung nach haptisch nicht sehr hochwertig ist. Außerdem sorgen die matten Oberflächen für deutlich sichtbare Fingerabdrücke.

Für ein Gaming-Gerät ist natürlich auch die Leistung von CPU und GPU von extremer Bedeutung. In Anbetracht des Kaufpreises hat HP hier aber einen guten Mittelweg gefunden. In unserer Testausstattung werkelt ein Intel Core i5-10300H nebst einer Nvidia GeForce GTX 1660 Ti. Damit lassen sich auch neueste Titel spielen. Der Arbeitsspeicher ist mit 16 GB groß genug, wenngleich die SSD mit 512 GB nur für den Einstieg reicht, denn viele Spiele lassen sich auf dieser SSD neben dem Betriebssystem nicht mehr unterbringen. Abhilfe schafft hier die Installation eines zweiten Datenträgers, das HP Omen 15 bietet zwei M.2-Steckplätze.

Der Große Vorteil des HP Omen 15 ist der große Akku mit knapp 71-Wh, der im WLAN-Test mit langen Akkulaufzeiten überzeugen konnte. Hätte HP das Energiemanagement im Leerlauf noch optimiert, wäre hier sogar noch mehr drin gewesen. Weitere Pluspunkte sammelte das Omen 15 bei der Konnektivität. Die Anschlussvielfalt lässt nahezu keine Wünsche offen und auch Thunderbolt 3 sind mit am Start. Bei der drahtlosen Kommunikation gibt es sogar den neuesten Wi-Fi-6-Standard.

Verbesserungswürdig ist die Kühleinheit, welche auch im Leerlauf immer zu hören war. Unter Last drehten die beiden Lüfter zudem ordentlich auf und durch das hochfrequenten Lüftergeräusch ist die gemessene Lautstärke subjektiv betrachtet noch lauter gewesen.

Wer sich das Omen 15 mit dem Core i5-10300H und der GeForce GTX 1660 Ti entscheidet, bekommt ein flink arbeitendes System welches für die gängigsten Spiele völlig ausreichend ist. Wer jedoch den Fokus mehr auf die CPU-Leistung legt, sollte sich das Omen 15 mit den stärkeren SoC's genauer anschauen. Hier hat der Hersteller auch native 6-Kerner im Portfolio. Gleiches gilt auch für die verbaute Grafikkarte. 

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Autor: Sebastian Bade, 21.09.2020 (Update: 19.09.2020)
Sebastian Bade
Sebastian Bade - Editor
Schon von klein auf interessierte ich mich für Technik und konnte dann auch den Wunschberuf „IT-Systemelektroniker“ erlernen. Im Anschluss begann meine 12-jährige Bundeswehrzeit, in der ich sehr viel dazugelernt habe und mein Wissen ständig auf dem neuesten Stand der Technik gehalten habe. Da ich dieses gerne teilen möchte, bietet Notebookcheck eine sehr gute Möglichkeit, dieses der breiten Masse anzubieten. Des Weiteren beschäftige ich mich viel mit Wasserkühlungen und Netzwerksicherheit.