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Dauerexperiment gibt Entwarnung: Zumindest das OLED-Display der Switch brennt sich nicht ein

Nintendo Switch (Symbolbild, Alvaro Reyes)
Nintendo Switch (Symbolbild, Alvaro Reyes)
Burn-In ist ein großes Thema bei OLED-Besitzern - und solchen, dies es werden wollen. Ein Langzeittest der Nintendo Switch zeigt, dass zumindest das Panel der Hybrid-Konsole nicht anfällig für das Einbrennen von Bildinhalte ist.
Silvio Werner,

Als Einbrennen bezeichnet man bei Monitoren das Phänomen, dass Bildinhalte, welche dauerhaft angezeigt werden, auch nach einem Wechsel des Bildsignals erhalten bleiben, da sich das Panel auf physischer Ebene durch die Dauerbelastung irreversibel verändert hat. Kritisch ist dies beispielsweise beim Konsum von TV-Inhalten in Bezug auf Senderlogos aber auch in Bezug auf dauerhaft angezeigte Menüelemente in Videospielen wie Anzeigen für die Lebensenergie oder im Desktop-Betrieb die Taskleiste.

Ein YouTuber hat die Nintendo Switch in der OLED-Variante nun einen ausführlichen Burn-In-Test unterzogen. Konkret hat WULFF DEN seit nunmehr über 1.800 Stunden und damit über 10 Wochen ein mehr oder minder unvermindertes Bild anzeigen lassen. Das Bild ist dabei komplett statisch, da der YouTuber (inzwischen) einen Screenshot nutzt.

Der Screenshot zeigt eine Szene aus dem Spiel The Legend of Zelda: Breath of the Wild und den Hauptcharakter Link in einem Schrein. Dadurch gibt es keinen Tag- und Nachtwechsel und es gibt nicht die Gefahr, dass Gegner den Hauptcharakter angreifen. Sinnvollerweise handelt es sich zudem um eine Szene mit einer starken Beleuchtung eines Teils des Bildes.

Das Resultat des Tests: Bislang gibt es kein signifikantes Burn-In. Feststellbar sind auch keine deutlichen Farbakzente - bis auf eine kleine Ausnahme. So zeigt sich im direkten Vergleich mit einem wenig genutzten OLED-Screen einer Switch eine leicht gedimmte Helligkeit in den besonders hellen Bildbereichen der Szene, zudem gibt es einen kleinen Grünstich. Allerdings ist völlig unklar, ob diese nur in Screenshots tatsächlich wahrnehmbaren Unterschiede schlicht mit Fertigungstoleranzen erklärbar sind.

Das Experiment ist kein Beweis dafür, dass Burn-In generell kein Problem bei OLEDs ist. Allerdings beweist das Experiment, dass es durchaus möglich ist, gegen Burn-In-Effekte unempfindliche OLEDs zu realisieren.

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Silvio Werner
Silvio Werner - Senior Tech Writer - 4668 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2017
Ich bin seit über zehn Jahren journalistisch aktiv, den Großteil davon im Bereich Technologie. Dabei war ich unter anderem für Tom's Hardware und ComputerBase tätig und bin es seit 2017 auch für Notebookcheck. Mein aktueller Fokus liegt insbesondere auf Mini-PCs und auf Einplatinenrechnern wie dem Raspberry Pi – also kompakten Systemen mit vielen Möglichkeiten. Dazu kommt ein Faible für alle Arten von Wearables und insbesondere für Smartwatches. Hauptberuflich bin ich als Laboringenieur unterwegs, weshalb mir weder naturwissenschaftliche Zusammenhänge noch die Interpretation komplexer Messungen fern liegen.
Kontakt: silvio39191
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Autor: Silvio Werner, 17.12.2021 (Update: 17.12.2021)