OLED-Bildschirme haben sich bei vielen Geräteklassen durchgesetzt und überzeugen mit einer hervorragenden Bildqualität sowie tollen HDR-Helligkeitswerten. Die Vorteile sind eindeutig, denn dank kräftigen Farben, tiefem Schwarz, hohen Kontrastverhältnissen und extrem schnellen Reaktionszeiten sehen Inhalte einfach hervorragend aus. Sobald jedoch ein Touchscreen dazukommt, gibt es teilweise Probleme mit einem körnigen Bildeindruck bei hellen Flächen, den man so auch teilweise von matten IPS-Bildschirmen kennt. Je nach Gerät kann dieses Phänomen unterschiedlich ausgeprägt sein, doch es kann durchaus stören.
Hierbei kommt es vor allem auf den Zulieferer der OLED-Panels an, und vor allem ältere Samsung-OLED-Panels litten unter dem Problem. Samsung selbst hat dieses Problem bei den aktuellen Galaxy Book-Modellen gelöst, doch vor allem die Geräte von Asus leiden teilweise immer noch unter diesem Phänomen, beispielsweise beim kürzlich getesteten ProArt PX13 Convertible, bei dem immer noch ein älteres Samsung-OLED-Panel zum Einsatz kommt.
Wir hatten nun gerade das ProArt PZ14 Tablet/Convertible im Test, welches mit einem 14 Zoll großen OLED-Touchscreen ausgestattet ist. Dieser bietet eine Frequenz von 144 Hz und überzeugt mit einer überragenden Bildqualität. Neben den bekannten Vorteilen gibt es hier nämlich keinerlei Probleme mit einem körnigen Bildeindruck, trotz des Touch-Layers. Asus verwendet hier allerdings auch kein Samsung-Panel, denn der Zulieferer ist in diesem Fall BOE. Auf die sehr gute Farbwiedergabe mit akkuraten Profilen für die beiden Farbräume sRGB sowie P3 muss man auch hier nicht verzichten. Lediglich das PWM-Verhalten ist nicht ideal, denn obwohl die Frequenz mit 720 Hz recht hoch ausfällt, ist die Amplitude mit 75 % recht hoch. Wer auf PWM-Flackern empfindlich reagiert, könnte hier also Probleme bekommen. Alle weiteren Details und die vollständigen Messwerte für das Display stehen in unserem ausführlichen Testbericht zur Verfügung.





