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Destiny-2-Spieler können endlich die von Bungie entfernten Inhalte zurückerhalten

Bungie hat gute Nachrichten für Destiny-2-Fans
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Bungie hat gute Nachrichten für Destiny-2-Fans
Bungie plant, eine der umstrittensten Entscheidungen in Destiny 2 rückgängig zu machen. Aus dem Spiel entfernte Kampagnen, Schauplätze und Raids sollen wieder verfügbar gemacht und allen Spielern zugänglich werden. Auch Marathon soll mehrere wichtige Updates erhalten.

Bungie hat das sogenannte nächste Kapitel für das Studio skizziert und dabei eingeräumt, in den vergangenen Jahren das Vertrauen der Spieler verloren zu haben. Gleichzeitig kündigt das Unternehmen tiefgreifende Änderungen für Destiny 2 und Marathon an. Die Ankündigung stammt von Studioleiter Poria Torkan und Marathon-Generalmanager Josh Deane, die Bungie inzwischen gemeinsam führen. Beide räumen ein, dass das Studio in den vergangenen Jahren den Kontakt zur Spielerschaft verloren habe, was zu einem Vertrauensverlust und dem Weggang von Mitarbeitern geführt habe. Die neue Führung betont, dass Bungie dieses Vertrauen durch seine Spiele und künftige Entscheidungen zurückgewinnen müsse.

Langjährige Destiny-Fans dürften sich insbesondere über die Rückkehr entfernter Inhalte freuen. Entgegen einer früheren Ankündigung gibt Bungie Destiny offenbar nicht auf und will damit beginnen, aus dem Archiv entfernte Kampagnen, Schauplätze und Raids in Destiny 2 wiederherzustellen. Die alten Inhalte sollen dabei jedoch nicht einfach unverändert in das aktuelle Spiel zurückkehren. Bungie erklärt, dass die zahlreichen technischen Änderungen an Destiny 2 seit Beyond Light eine Überarbeitung der alten Schauplätze und Aktivitäten erforderlich machen. Dazu gehören unter anderem Anpassungen an Beleuchtung, Begegnungen, Gegnern und den zugrunde liegenden Systemen. Einen konkreten Veröffentlichungstermin für die restaurierten Inhalte gibt es daher noch nicht. Bungie will in den kommenden Monaten weitere Informationen zu den Plänen veröffentlichen.

Die Restaurierungsarbeiten bezeichnet Bungie als ersten Schritt. Sie sollen zugleich als Grundlage für neue Geschichten und Spiele im Destiny-Universum dienen. Das deutet darauf hin, dass die Zukunft der Reihe über die bloße Weiterentwicklung von Destiny 2 hinausgehen könnte. Destiny 3 ist damit allerdings keineswegs bestätigt – dafür ist es noch zu früh.

Bungie hält weiterhin an Marathon fest

Marathon steht unterdessen vor einer deutlichen Kurskorrektur. Bungie erklärt, dass der Shooter nach seiner Veröffentlichung positive Kritiken erhalten und ein Publikum gefunden habe, räumt jedoch ein, dass er nicht so viele Spieler erreicht habe wie erhofft. Noch wichtiger ist, dass das Studio Marathon über die ursprünglich gesetzten Genregrenzen hinaus weiterentwickeln will.

Bungie zufolge soll sich Marathon zu einem tiefgründigeren Überlebenserlebnis entwickeln, das den Spielern mehr Möglichkeiten zur Interaktion mit der außerirdischen Spielwelt bietet. Im weiteren Verlauf des ersten Jahres sollen insbesondere der Kampf, die Spielwelt und die Wettbewerbsspannung weiterentwickelt werden. Gleichzeitig will Bungie die Möglichkeiten für die Spieler erweitern. Kooperative PvE-Modi, PvP und PvPvE sollen weiterhin Bestandteil des Spielkonzepts bleiben.

Das Nightfall-Refresh im Oktober und das Symbiosis-Update im Dezember bleiben Bestandteil der Roadmap. Darüber hinaus kündigt Bungie ein weiteres Update an, in dem das Studio seine langfristige Vision für Marathon ausführlicher darlegen will. Gleichzeitig betont Bungie, dass Marathon nie als Ersatz für Destiny gedacht gewesen sei.

Auch intern will Bungie seine Arbeitsweise verändern. Nach eigenen Angaben hat das Studio seine Prioritäten vereinfacht, konkurrierende Initiativen reduziert und den einzelnen Entwicklungsteams mehr Entscheidungsbefugnis übertragen. Zudem soll die Zufriedenheit der Spieler künftig stärker in die Bewertung des eigenen Erfolgs einfließen. Bei Änderungen an den Entwicklungsplänen will Bungie außerdem häufiger mit der Community kommunizieren.

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Autor: Anil Ganti, 21.09.2026 (Update: 21.09.2026)