Die Shelly-App unterstützt jetzt die Verwaltung mehrerer Heime und Wohnungen

Nachdem Shelly vor Kurzem die Unterstützung mehrerer Dashboards auf den eigenen Wand-Displays angekündigt hat, geht man nun einen Schritt weiter. Ab sofort ermöglicht Shelly-Control, also die herstellereigene Verwaltungsplattform für Shelly-Geräte, sogenanntes "Home-Management". Das gab das Unternehmen kürzlich via Forum und Changelog bekannt.
Zur Shelly-Control-Plattform gehören auch die Smartphone-Apps für Android und iOS; damit steht die neue Funktion auch auf mobilen Endgeräten zur Verfügung. Konkret ist es nun möglich, bis zu fünf verschiedene "Häuser" pro Nutzer anzulegen. Es können aber durchaus auch verschiedene Wohnungen oder bestimmte Teile einer Immobilie mit dieser Funktion verwaltet werden, die Übersetzung des englischen Begriffs "Home" klingt in diesem Zusammenhang etwas irreführend.
In diese Häuser können dann andere Nutzer eingeladen werden, wodurch auch diese auf die vorhandenen Geräte zugreifen können. Beim Hinzufügen eines anderen Shelly-Control-Nutzers (mittels hinterlegter E-Mail-Adresse) kann dabei gewählt werden, über welche Berechtigungen das neue Mitglied verfügen soll. Sei es das bloße Steuern der Geräte oder der volle Zugriff auf die Einstellungen und Szenen: Beim Vergeben der Nutzerrechte gibt es viele Möglichkeiten.


Aus meiner Sicht ist diese Funktion insbesondere dann praktisch, wenn Senioren oder Kindern die Möglichkeit eingeräumt werden soll, Smart-Home-Geräte zu steuern, man aber das versehentliche Verstellen von wichtigen Einstellungen und Szenen-Abläufen verhindern möchte. Aber auch im sonstigen Alltag ist es natürlich sinnvoll, den Zugriff mit anderen Mitbewohnern zu teilen. Wer das bis dato tun wollte, musste entweder den Shelly-Account teilen oder auf externe Smart-Home-Plattformen wie Home Assistant zurückgreifen.
Die Nutzung des neuen Features ist grundsätzlich mit allen Geräten möglich, welche in der Shelly-App verwaltet werden. Das gilt insbesondere natürlich auch für die beliebten Smart Plugs oder Schaltaktoren, welche ab etwa zehn Euro erhältlich sind. Siehe dazu den Geizhals-Preisvergleich.






