Mehr Dashboards für Shellys beliebte Wall Displays

Einerseits sind Smart-Home-Geräte immer verbreiteter, andererseits vernachlässigen viele Unternehmen die Smart-Home-Sparte in den letzten Jahren geradezu schon, so etwa Google mit dem eigenen Sprachassistenten. Bei Shelly ist davon jedenfalls keine Rede, das Unternehmen baut voll und ganz auf den Smart-Living-Trend.
In einer Ankündigung hat das Unternehmen nun einen Ausblick auf die nächste Software-Version für das Wall Display gegeben, welche als 2.7.0 ab sofort in der Beta-Phase zur Verfügung steht. Sie ermöglicht die Nutzung von zusätzlichen Dashboards, je nach konkretem Modell lassen sich bis zu fünf verschiedene Varianten speichern.
Vor- und Nachteile
Das Dashboard ist in diesem Zusammenhang die Standard-Anzeige des Geräts, über welche das Smart Home gesteuert werden kann. Je nach eigener Situation wäre so etwa die Steuerung von Lichtern, Steckdosen, Klimageräten und Heizung sowie anderer Geräte möglich. Der Vorteil eines fest installierten Bedienfelds ist, dass nicht das Smartphone benötigt wird, wenn vor Ort Geräte gesteuert werden sollen. Zusätzlich verfügen die Wall Displays über integrierte Schaltaktoren, die das Einbinden weiterer Geräte in das Smart Home ermöglichen.
In der Vergangenheit war zwar die Anpassung des Dashboards mit Widgets möglich, der Wechsel zwischen verschiedenen Varianten der Anzeige aber nicht. Das soll sich nun mit der neuen Software ändern. Kleiner Wermutstropfen: Zwar steht das Update generell zur Verfügung, aufgrund eingeschränkter Hardware-Fähigkeiten unterstützen bisher aber lediglich die Modelle X2 (3 Dashboards), X2i (3 Dashboards) und XL (5 Dashboards) die zusätzlichen Ansichten. Auch gab es bereits in der Vergangenheit Berichte über langsame Reaktionszeiten, insbesondere in Kombination mit Home Assistant. Hier sollen aufgeräumte und nicht überladene Dashboards helfen. Wie kontraproduktiv dann die Einrichtung mehrerer Dashboards ist, wird sich wohl erst zeigen müssen.
Preis und Verfügbarkeit
Das Flaggschiff-Modell "XL" kommt momentan auf rund 220 Euro, etwa bei Notebooksbilliger. Andere Modelle sind entsprechend etwas günstiger. Wer bereits ein Wall Display hat, kann die neue Funktion durch den Wechsel auf die Beta-Version sofort nutzen. Zu beachten ist aber, dass ein anschließender Wechsel auf die stabile Softwareversion nicht mehr möglich ist. Wer dieses Risiko vermeiden möchte, muss sich noch etwas gedulden.









