Dieser Beamer wird wegen Brandgefahr zurückgerufen

BenQ hat den tragbaren Projektor GV31 vor mehr als drei Jahren weltweit auf den Markt gebracht. Ende Mai dieses Jahres hat das Unternehmen das Modell in Großbritannien sowie Australien und Neuseeland wegen eines möglicherweise defekten Akkus zurückgerufen, der "überhitzen und eine Brandgefahr darstellen kann". Einige Tage später ist ein ähnlicher Rückruf in Singapur erfolgt. Zwei Monate später hat BenQ am 30. Juni einen gemeinsamen Rückruf in Kanada und den USA bekannt gegeben. Auch Geräte für den deutschen Markt sind betroffen und sollten umgehend nicht mehr verwendet und bis zur Reparatur vom Stromnetz getrennt werden.
Dass die Rückrufe nicht zeitgleich erfolgt sind, dürfte mit den unterschiedlichen Produktsicherheitsbehörden und gesetzlichen Anforderungen der einzelnen Länder zusammenhängen. Unternehmen stimmen üblicherweise mit der jeweils zuständigen Behörde den Umfang des Rückrufs, die betroffenen Seriennummern und die Abhilfemaßnahmen ab. Vor der Ankündigung müssen außerdem Reparaturzentren, Ersatzteile, Kundendienst und Versandmöglichkeiten in der jeweiligen Region verfügbar sein.
In den USA betrifft der Rückruf beispielsweise rund 1.249 verkaufte Geräte, während in anderen Ländern weltweit kleinere Stückzahlen ausgeliefert worden sind. Nach Angaben der US-Verbraucherschutzbehörde CPSC hat BenQ drei Meldungen über überhitzte Projektoren erhalten. In einem Fall hat eine Person offenbar leichte Verbrennungen erlitten.
Die betroffenen Projektoren sind zwischen Juli 2023 und Mai 2026 über Händler wie Amazon, den Onlineshop von BenQ und weitere Elektronikhändler verkauft worden. Für alle zurückgerufenen Geräte bietet BenQ entweder einen kostenlosen Akkuservice oder ein kostenloses Produkt-Upgrade an. Ob der eigene Projektor betroffen ist, lässt sich anhand der Anweisungen auf der offiziellen deutschen Webseite von BenQ überprüfen.








