E-Bikes gibt es inzwischen auch zu sehr günstigen Preisen und deutlich unter 1.000 Euro, wobei es sich dann natürlich nicht um Top-Fahrräder handelt - insbesondere in Bezug beispielsweise auf die Schaltung oder insgesamt die verbauten Komponenten. Mit dem Sdkeboost wird im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne aktuell eine neue Nachrüst-Lösung finanziert, welche aus vielen konventionellen Fahrrädern ein E-Bike machen kann. Dabei ist die Technik nicht neu und im Prinzip auch relativ trivial: So wird der Hinterreifen vom Motor angetrieben, dementsprechend muss der Motor den Reifen auch greifen können, zudem könnte sich ein erheblich höherer Verschleiß ergeben.
In der Praxis ergeben sich doch gewisse Einschränkungen: Die Nutzung an Fahrrädern mit Bremsen, die sich sozusagen über den Reifen reichen, ist nicht möglich. Das bedeutet, dass das Sdkeboost zwar an Fahrrädern mit Scheibenbremsen, nicht aber etwa an Zweirädern mit den durchaus populären V-Brakes eingesetzt werden kann. Zudem muss die Sattelstrebe, die also das Sattelrohr mit den Ausfallenden verbindet, geteilt sein - also aus zwei Streben bestehenden, und zwar im Bereich über dem Reifen. Montiert wird das Sdkeboost nämlich mithilfe einer Rückplatte und wird somit an die Sattelstreben geklemmt. Ein Schutzblech ist bereit integriert.
Angeboten wird das Modell auch in einer EU-Version, dann ist die maximale Unterstützungsgeschwindigkeit auf 25 km/h beschränkt, der Cruise-Modus ist natürlich hierzulande nicht legal nutzbar. Die maximale Leistung wird mit 700 Watt angegeben, das System bringt 3,8 Kilogramm auf die Waage und wird mit einer Reichweite von bis zu 80 Kilometern beworben. Im Rahmen der mit Unterstützern mit einem doch signifikanten Risiko behafteten Crowdfunding-Kampagne wird ein Preis von mindestens 292 Euro verlangt. Die Auslieferung soll erst im April 2026 erfolgen.




























