Beim Kago handelt es sich um eine Art Lastenkarre beziehungsweise Bollerwagen auf vier Rädern, wobei dieser über einen elektrischen Antrieb verfügt und damit nicht mit viel Mühe geschoben oder gezogen werden. Dabei wird sogar mit einer autonomen Steuerung beworben. Konkret gibt es eine vSLAM-Sensorik und auch eine NPU, wodurch das System Personen mehr oder weniger autonom folgen können soll. Wir wollen an dieser Stelle aber doch deutlich klarstellen: Beim Kago dürfte es sich definitiv um ein eher für spezielle Kunden interessantes Produkt handeln, beispielsweise für Golfer oder auch Personen, die etwa auf einem etwas abgelegenen Grundstück wohnen und Material transportieren möchten.
Das faltbare Gefährt misst im nutzbaren Zustand 129 x 55 x 120 Millimetern und soll sich mit bis zu 350 Kilogramm belasten lassen, wobei eine Geschwindigkeit von bis zu 12,5 km/h unterstützt wird und sich auch Steigungen bis zu 23,2° überwinden lassen sollen. Da man auf dem 25 Kilogramm schweren Kago auch mitfahren kann, würden wir uns vorher genau über die Rechtslage informieren und insbesondere das Mitfahren im öffentlichen Straßenverkehr eher unterlassen. Angegeben wird eine Reichweite von bis zu 29 Kilometern mit einer Ladung von 100 Kilogramm, die Aufladung soll über drei Stunden in Anspruch nehmen. Der Akku bietet eine Kapazität von 432 Wh und entspricht diesbezüglich durchaus aktuellen E-Bikes. Geworben wird mit einer gewissen Geländegängigkeit, allerdings nutzt der Hersteller Vollgummi-Reifen - von diesen ist keine starke Dämpfung zu erwarten, die 6,5 Zoll großen Reifen bleiben aber im Prinzip auch nach größeren Beschädigung noch (leidlich) funktionsfähig. Im Rahmen der für Unterstützer mit einem doch signifikanten Risiko verbundenen, finanziellen Crowdfunding-Kampagne werden von Unterstützern für die Core-Version ohne die AI-Kamera 687 Euro aufgerufen, die Auslieferung ist ab März 2026 geplant.
Mögliche Alternative: Den Litheli elektrischen Bollerwagen über Amazon kaufen













