Im Laufe der Jahre haben sich First-Person-Shooter technisch rasant weiterentwickelt – mit einem klaren Fokus auf Realismus und immersive Spielerfahrungen. Dennoch bleiben einige Studios dem Retro-Stil treu und zollen Klassikern wie Doom Tribut. Manche dieser Projekte gehen sogar noch einen Schritt weiter: Dungeons of Dusk etwa verbindet den vertrauten Look mit neuen Mechaniken und frischen Ideen.
Als Ableger des 2018 erschienenen DUSK von Entwickler David Szymanski schlägt das neue Projekt eine unerwartete Richtung ein: Statt rasanter Shooter-Action wartet auf Spieler ein rundenbasiertes Rollenspiel. Ein neuer Trailer liefert erste Eindrücke und rückt genau diesen Wandel in den Mittelpunkt. Optisch erinnert der Titel zwar an einen klassischen Shooter vergangener Tage – doch frei herumlaufen kann man hier nicht.
Spieler bewegen sich rundenweise durch einen düsteren Kerker, der von Kreaturen wie Ratten, Zauberern und ungewöhnlichen Gegnern wie Ärzten bevölkert wird. Jeder Zug will gut durchdacht sein – nicht nur die eigene Positionierung, sondern auch die Wahl der Angriffe spielt eine zentrale Rolle. Sammelbare Items wie Munition und Heilgegenstände eröffnen zusätzliche taktische Möglichkeiten. Ergänzt wird das System durch eine Moralanzeige sowie Technikpunkte, die sowohl die Bewegungsfreiheit als auch den Handlungsspielraum begrenzen.
Freies Bewegen oder gleichzeitiges Ausweichen während des Schießens – wie man es aus klassischen Shootern kennt – ist hier nicht möglich. Das rundenbasierte System sorgt für ein deutlich gemächlicheres Spieltempo, was nicht jedem zusagen dürfte. Dungeons of Dusk soll 2026 erscheinen, ein konkreter Release-Termin steht jedoch noch aus. Ob das ungewöhnliche Gameplay die Erwartungen erfüllt und sich langfristig bewährt, bleibt abzuwarten.














