Die Steam Machine kommt erst nächstes Jahr auf den Markt, zum Preis hat sich Valve bisher kaum geäußert. Die SteamOS-Konsole soll aber ähnlich teuer wie ein vergleichbarer PC werden, was auf einen Preis von rund 680 Euro deuten würde, während die leistungsstärkere Sony PlayStation 5 Slim Digital Edition nur rund 350 Euro auf Amazon kostet.
Der Launch-Preis könnte durch die stetig steigenden DRAM-Kosten noch höher ausfallen als bisher erwartet. Der meist ausgesprochen gut informierte Leaker Moore's Law is Dead spekuliert nun, dass Valve die DRAM-Krise einfach umgehen und einen deutlich günstigeren Einstiegspreis erreichen könnte, wenn die Steam Machine kurzerhand ohne Arbeitsspeicher, ohne SSD und ohne Gamepad angeboten wird. Valve soll diese Barebones-Version für 399 US-Dollar anbieten können, und dabei trotzdem 20 bis 30 Prozent Gewinn machen, da alle übrigen Komponenten zusammen im Einkauf nur rund 312 US-Dollar kosten sollen, wie eine BoM-Analyse zeigt.
Diese Vorgehensweise würde es Valve auch erlauben, weitere Steam Machines zu verkaufen, wenn die Arbeitsspeicher-Vorräte von Valve erschöpft sind, da die RAM-Verfügbarkeit durch die Vorratskäufe von OpenAI stark eingeschränkt ist. Für Kunden hätte eine Barebones-Version dagegen den Vorteil, dass diese alten Laptop-Arbeitsspeicher und eine gebrauchte M.2-SSD verwenden könnten, um Geld zu sparen. Da SteamOS unter anderem auch mit Xbox- und PlayStation-Controllern kompatibel ist, wäre auch der Verzicht auf den Steam Controller für viele Kunden kein Problem. Ob Valve tatsächlich eine Barebones-Version der Steam Machine anbietet, wird sich aber erst im nächsten Jahr zeigen, wenn die Preise offiziell bestätigt werden.

















