Die bekannte Spezialwerkstatt EV Clinic aus Kroatien äußert "ernsthafte Bedenken" gegenüber LG-Akkupacks vom Typ NCM811, die in Teslas Model 3 und Model Y eingesetzt werden. Während Panasonic-Akkus nach 400.000 Kilometern am voraussichtlichen Ende ihrer Lebenspanne ankommen, ist dies bei den chinesischen LG-E-Auto-Akkus bereits nach 250.000 Kilometern der Fall.
Als Grundproblem nennt EV Clinic den ausgesprochen hohen Innenwiderstand der LG-Akku-Zellen, der schon im Auslieferungszustand bei einem Wert liegt, welcher für Panasonic-Akkupacks als ein Zelldefekt gelten würde. Dem Bericht der kroatischen Akkuwerkstatt zufolge besitzt eine Panasonic-Zelle in der Regel einen Innenwiderstand von 10 Milliohm, doch eine neue Zelle von LG Nanjing startet bereits bei 28 Milliohm.
Betroffene Akkus müssen bei Defekt meist ausgetauscht werden
Zusätzlich warnt EV Clinic, dass LG-Akkupacks in mehr als 90 Prozent der Fälle, die der Akkuwerkstatt eingehen, nicht durch einen Zellaustausch repariert werden können. Denn gleich mehrere Zellen sind von ausgesprochen hohen Widerstandswerten betroffen. Durch Kaskadeneffekte überträgt sich der Defekt und es bleibt nur ein Austausch des gesamten Akkupacks durch eines von Panasonic als Option.
Aktuell beziffert EV Clinic den Verlust durch Testungen, ob defekte LG-Akkus noch repariert werden können, auf mehr als 20.000 Euro pro Monat. Daher bezeichnet die Spezialwerkstatt die chinesischen LG-Akkuzellen vom Typ NCM811 als "katastrophal". Zusätzlich erhebt EV Clinic nun eine Gebühr für die Prüfung, ob das LG-Akkupack überhaupt noch repariert werden kann.
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