Bereits Anfang August berichteten wir über die Vorstellung des neuen CycleClick. Nun wird das Gerät zur Leistungsmessung des Fahrradfahrens über Kickstarter finanziert. Nachdem die Kampagne am Abend des 20.08.2025 startete, ist das Finanzierungsziel von 5000 US-Dollar (umgerechnet rund 4300 Euro) nach nicht einmal 24 Stunden nicht nur erreicht, sondern um ein Vielfaches übertroffen. Stand 21.08.2025 12:30 sind bereits über 80.000 Euro beigetragen worden.
Mit der umfangreichen Analyse von fünf unterschiedlichen Daten soll das Training nicht nur im Nachhinein bessere Einblicke liefern, sondern auch zur Steuerung der Trainingsintensität dienen. So kann neben der Leistung auch der Drehmoment, die Kadenz (also quasi der Rhythmus, angegeben in Umdrehungen pro Minute), der Kalorienverbrauch und die Balance zwischen linkem und rechtem Bein analysiert werden.
Insbesondere bewirbt der Hersteller auch, dass CycleClick mit Fahrrädern aller Art kompatibel sein soll. Egal ob Mountainbike, Rennrad, Gravel- oder Touringbike sowie gewöhnliche Fahrräder: So lange das Fahrrad über eine Kette zur Übertragung der Beinkraft auf die Räder verfügt, soll es kompatibel sein. Dieses Versprechen soll auch unabhängig vom Typ der Fahrradkette gelten. Einzige Ausnahme: SRAM Flattop-Ketten werden vom CycleClick nicht unterstützt.
Darüber hinaus sei auch die Montage besonders simpel und würde lediglich eine halbe Minute Zeit in Anspruch nehmen. Dies soll nicht nur bei der ersten Installation ein Vorteil sein, sondern auch die Nutzung des Gerätes mit mehreren Fahrrädern ermöglichen.
Auf Kickstarter beginnen die Preise für das Gerät bei 158 Euro, wer zusätzlich auch Speed- sowie Balance-Sensoren möchte, muss rund 200 Euro bezahlen. Tatsächlich sind viele andere Leistungsmesser für Fahrräder deutlich teurer, doch diese setzen auch meist auf gänzlich andere Systeme. So ersetzen viele Geräte die bestehende Kurbelgarnitur, etwa jene der Marke Magene (hier auf Amazon). Wie gut das Preis-Leistungsverhältnis jedoch tatsächlich ist, wird sich wohl erst zeigen, wenn Kundenmeinungen vorliegen und die Genauigkeit der Sensoren getestet wurde.
Auch ist natürlich zu beachten, dass das Gerät im regulären Verkauf im Anschluss an die Kickstarter-Kampagne zu einem teureren Preis angeboten wird. Wer jedoch bereits jetzt bestellt, trägt das Risiko des Crowdfunding: So kann etwa trotz vollständiger Finanzierung das Projekt scheitern oder anders umgesetzt werden, als ursprünglich versprochen.








