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GPS-Tracker: Bedeutung im Alltag steigt

GPS-Tracker: Bedeutung im Alltag steigt
GPS-Tracker: Bedeutung im Alltag steigt
Die Überwachung durch GPS-Tracker nimmt zu. Immer mehr Produkte und Geräte werden mit kleinen GPS-Sendern versehen: Egal ob Auto, Fahrräder, Gepäckstücke oder Haustiere, alles kann geortet werden.

Nicht nur bei Smartphone oder dem Fahrzeug spielt GPS eine wichtige Rolle. Immer häufiger werden eigene und speziell zur GPS-Ortung gedachte kleine Geräte als sogenannte GPS-Tracker zur Überwachung und Ortung eingesetzt. Neben GPS-Trackern, die eine zurückgelegte Strecke nur aufzeichnen, gibt es auch Geräte, welche mit Hilfe einer integrierten SIM-Karte die Position über Mobilfunk übermitteln.

GPS-Tracker: 54 Prozent kennen die Geräte

Mehr als der Hälfte der Bundesbürger (54 Prozent) sind diese GPS-Tracker abseits Apps und dem Smartphone schon bekannt. Gut jeder Zehnte Deutsche - 11 Prozent - nutzt sogar schon selbst einen GPS-Tracker. 24 Prozent der Deutschen können sich sich die Nutzung eines GPS-Trackers für die Zukunft vorstellen. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

GPS-Tracker: Bisher vorwiegend zur eigenen Absicherung genutzt

Aktuell eingesetzt werden GPS-Tracker laut dem Bitkom vor allem zur eigenen Absicherung (29 Prozent), wie beispielsweise im Urlaub in abgelegenen Regionen oder beim Bergsteigen. Auch um wertvolle Gegenstände wie Auto, Bike, Fahrrad oder Motorroller lokalisieren und im Falle eines Diebstahls nachverfolgen zu können, sind die Geräte beliebt (19 Prozent). Weitere 17 Prozent orten damit ihre Haustiere.

GPS-Tracker: Ortung und Sicherheit

Bei den Befragten, die selbst noch keinen GPS-Tracker besitzen, sind ebenfalls die Ortungsfunktion von Wertgegenständen (83 Prozent) sowie die eigene Sicherheit etwa in angelegenen Gebieten (76 Prozent) besonders interessantest. 68 Prozent können sich vorstellen, mit Hilfe eines GPS-Trackers eine geistig verwirrte Person, beispielsweise einen Demenzkranken zu lokalisieren und wiederzufinden.

GPS-Tracking von Kindern

Das GPS-Tracking von Kindern können sich hingegen grundsätzlich nur 30 Prozent der Befragten vorstellen. Unter den deutschen Besitzern von GPS-Trackern wird dieser Anwendungsbereich bisher auch kaum genutzt (5 Prozent). 74 Prozent aller dazu Befragten gab an, dass GPS-Tracker zwar eine gute Möglichkeit bieten würden, um Kinder vor Gefahren zu schützen. 40 Prozent sind aber auch der Meinung, dass Kindern durch GPS-Tracker die Selbstständigkeit genommen werde und Ängste von ohnehin sehr besorgten Eltern zusätzlich geschürt würden (44 Prozent).

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Autor: Ronald Matta, 17.07.2017 (Update: 17.07.2017)
Ronald Matta
Ronald Matta - Senior Editor News - @RonaldTi
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