Gaming-PC mit Kirschblütenbaum im Gehäuse: Durch Abwärme öffnen sich die Blüten

PC-Modder haben im Laufe der Jahre zahlreiche aufwendig gestaltete Gaming-PCs gebaut. Dieses Modell stammt hingegen von einem PC-Hersteller und enthält eine ungewöhnliche Konstruktion: Kirschblüten aus einer wärmereaktiven Titanlegierung. Auch die Hardware ist leistungsstark.
Von außen wirkt der Cherry Bloom des australischen Herstellers Aftershock wie ein gewöhnlicher Midi-Tower mit Glasflächen an drei Seiten. Im Inneren nimmt ein Kirschblütenbaum einen Großteil des freien Raums ein. Seine rosa und weißen Blütenblätter bestehen aus einer Titanlegierung, die auf Wärme reagiert.
Im Inneren des PCs sitzen 70 handgefertigte Kirschblüten aus einer wärmereaktiven Titanlegierung. Wenn sich der Rechner im Betrieb erwärmt, öffnen sich die Blüten. So verändert sich das Erscheinungsbild des Systems mit seiner Temperatur.
Bei ausgeschaltetem, abgekühltem PC sind die Blüten eingerollt. Ab welcher Temperatur sie sich öffnen, ist nicht bekannt. Der Baum verdeckt die starren Rohre der Wasserkühlung und scheint zugleich die Grafikkarte abzustützen. Da er auf den Lüftern am Gehäuseboden steht, dürften Kanäle oder ein hohler Kern den Luftstrom ermöglichen.
Im Cherry Bloom stecken ein Ryzen 7 9800X3D, eine Zotac RTX 5080 Solid OC, 64GB Kingston Fury Beast RGB mit 6.000MHz, eine Lexar-M.2-NVMe-SSD der vierten Generation mit 2TB sowie ein Gigabyte X870E Aorus Pro X3D. Hinzu kommen ein Inwin-Netzteil mit 1.300 Watt und 80-Plus-Platinum-Zertifizierung, eine eigens angepasste Wasserkühlung mit offenem Kreislauf und acht RGB-Lüfter. Als Gehäuse dient das weiße APNX V2.
Aftershock verlangt für den Cherry Bloom 19.995 australische Dollar, umgerechnet also rund 12.360 Euro. Der PC scheint kein Einzelstück zu sein, ist aber ausschließlich bei Aftershock erhältlich. Der hübsche Gaming-PC ist nur in Australien verfügbar.
















