Maxsun zeigt Z890-Mini-ITX-Workstation mit MCIO-GPU-Anschluss

Auf der Intel Connection 2026 im chinesischen Suzhou präsentierte Maxsun vergangene Woche weitere Geräte mit MCIO-Technologie (Mini Cool Edge I/O). MCIO wurde ursprünglich 2021 von Amphenol als Hochgeschwindigkeitsstandard für die interne PCI-Verkabelung von Speicherlösungen entwickelt. Maxsun gehört jedoch zu den ersten Herstellern von Consumer-Mainboards, die den Standard implementieren und für GPU-Lösungen adaptieren. Maxsuns MCIO-Implementierung konzentriert sich auf Mini-ITX-Systeme, bei denen die alternative PCI-Verkabelung kompaktere Gehäusedesigns ermöglicht, da die Grafikkarten parallel zum Mainboard angeordnet werden können, anstatt über einen herkömmlichen PCIe-Anschluss senkrecht darauf zu sitzen.
Maxsun hatte bereits im Juni dieses Jahres einige seiner für Mini-PCs entwickelten MCIO-Mainboards vorgestellt. Die in der vergangenen Woche gezeigte Implementierung ist dagegen für etwas größere kompakte Workstations mit leistungsfähigeren Grafikkarten konzipiert. Das präsentierte System verfügt über ein Mini-ITX-Mainboard mit Z890-Chipsatz und Unterstützung für Intels Arrow-Lake-S-Prozessoren, das mit einer Intel-Arc-Battlemage-GPU kombiniert und im neuen, vertikal ausgerichteten Cooler Master i100 Air untergebracht wurde. Zum System gehörten außerdem der flache CPU-Kühler Cooler Master Hyper 510 sowie ein SFX-Gold-Netzteil.
Derzeit bietet Maxsun Mini-PC-Mainboards mit MCIO-Anschlüssen in den PCIe-5.0-Lane-Konfigurationen x8+x8 oder x8+(x4+x4) an. Das Unternehmen plant zudem, in naher Zukunft Lösungen mit PCIe 6.0 umzusetzen. Angaben zu Preisen und Verfügbarkeit von Maxsuns MCIO-Mainboards wurden bislang nicht veröffentlicht.
Quelle(n)
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