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Wie ein Drogenrausch: Control Resonant im Test

LSD-Trip.

Schon der erste Teil machte mit einer ungewöhnlichen Story, einem faszinierenden Gameplay und einem markanten Look auf sich aufmerksam. Control Resonant schlägt in die selbe Kerbe und hat einige Überraschungen zu bieten. Wir beschäftigen uns in diesem Artikel hauptsächlich mit der Technik.
Florian Glaser 👁 Veröffentlicht am
Gaming Laptop / Notebook Desktop Gamecheck

Technik, Settings & Benchmark

Wie bereits der Vorgänger stammt auch Control Resonant vom finnischen Videospiel-Entwickler Remedy Entertainment, der sich vor allem mit der Max Payne- und der Alan Wake-Reihe einen Namen gemacht hat. Analog zu anderen Titeln des Studios kommt wieder die hauseigene Northlight-Engine zum Einsatz, welche mit allerlei modernen Features auftrumpfen kann.

Control Resonant
Control Resonant
Control Resonant
Control Resonant
Control Resonant

Wie heutzutage fast schon üblich ist neben Upscaling (es werden FSR und DLSS unterstützt, optional inklusive Frame Generation) auch Ray Tracing an Bord, was für besonders hübsche Spiegelungen sorgt. Auf der maximalen Stufe namens Ultra, die jede Menge Performance kostet, wird dabei automatisch Ray Reconstruction aktiviert. Doch selbst ohne Ray Tracing bietet Control Resonant einen mehr als ordentlichen Look, der sich im Optionsmenü über verschiedene Graphic Presets regeln lässt. Letztere reichen von Handheld bis Ultra.

Ultra Preset & Ultra Ray Tracing
Ultra Preset & Ultra Ray Tracing
High Preset
Medium Preset
Handheld Preset

Besonders schön ist die Tatsache, dass alle Änderungen ohne Neustart übernommen werden. Generell halten sich die Lade- und Wartezeiten in Grenzen. Mit einem Download von mehr als 90 GB fällt der Titel allerdings ziemlich groß aus. Abstürze sind uns bis auf eine (nicht reproduzierbare) Ausnahme keine begegnet. Inhaltlich wusste der Titel bei unserer Anzock-Session durchaus zu gefallen. Neben dem dynamischen Kampfsystem sind uns unter anderem auch die umfangreiche Physiksimulation und die schicken Effekte positiv aufgefallen.

Control Resonant
Control Resonant
Control Resonant

Als Benchmark-Sequenz nutzen wir eine Szene aus dem Anfang des Spiels, sobald der Charakter in die Außenwelt entlassen wird. Mit dem Tool CapFrameX zeichnen wir für rund 20 Sekunden eine festgelegte Strecke auf, wie Sie im nachfolgenden Video sehen können.

Ergebnisse

FHD / 1.920 x 1.080

Ohne Ray Tracing sind die Anforderungen von Control Resonant noch halbwegs moderat. In Full HD packt beispielsweise eine GeForce RTX 5060 Laptop auch hohe Details mit einer Framerate, welche sich der 60-FPS-Marke nähert. Wenn man maximale Settings und volles Ray Tracing genießen möchte, sollte es hingegen mindestens eine GeForce RTX 5080 Laptop sein.

Control Resonant
    1920x1080 Handheld Preset AA:DL     1920x1080 Medium Preset AA:DL     1920x1080 High Preset AA:DL     1920x1080 Ultra Preset + Ultra Ray Tracing AA:DL
NVIDIA GeForce RTX 4080, i9-13900K
Desktop-PC Asus ROG Strix Z790-F
150 (78min, 86.9P0.1, 111.2P1) fps ∼100%
133.4 (47.3min, 94.4P0.1, 104.1P1) fps ∼100%
119.9 (87.3min, 97.8P0.1, 107.9P1) fps ∼100%
55.1 (42.7min, 42.7P0.1, 46.9P1) fps ∼100%
NVIDIA GeForce RTX 5090 Laptop, Ultra 9 275HX
XMG Neo 16 E25
128.9 (25.5min, 57P0.1, 84.8P1) fps ∼86%
117.1 (38min, 80.6P0.1, 86.9P1) fps ∼88%
105.7 (42.5min, 82.3P0.1, 95.7P1) fps ∼88%
49.6 (38.7min, 39P0.1, 41.4P1) fps ∼90%
NVIDIA GeForce RTX 5080 Laptop, Ultra 9 275HX
Tuxedo Stellaris 16
111.8 (59.1min, 68.6P0.1, 81.7P1) fps ∼75%
98.9 (57.1min, 68P0.1, 77.8P1) fps ∼74%
86.4 (53.6min, 58.5P0.1, 67.9P1) fps ∼72%
39.9 (31.8min, 31.9P0.1, 33.3P1) fps ∼72%
NVIDIA GeForce RTX 5060 Laptop, Ultra 9 275HX
XMG Fusion 16 M25
62.6 (41.2min, 44P0.1, 49.6P1) fps ∼42%
55.6 (45.8min, 46.1P0.1, 47.2P1) fps ∼42%
48.9 (31.3min, 34.6P0.1, 39.7P1) fps ∼41%
17.9 (12.6min, 12.7P0.1, 12.8P1) fps ∼32%

QHD / 2.560 x 1.440 (+ Upscaling)

Noch anspruchsvoller wird es auf QHD-Displays. Hier hat selbst der aktuelle Notebook-Spitzerreiter, die GeForce RTX 5090 Laptop, mit allen Reglern auf Anschlag zu kämpfen. Wer DLSS Balanced nutzt, dürfte derweil mit einer Grafikkarte auf dem Level der GeForce RTX 5070 Ti Laptop loslegen können.

Control Resonant
    2560x1440 Ultra Preset + Ultra Ray Tracing AA:DL     2560x1440 Ultra Preset + Ultra Ray Tracing + DLSS Balanced
NVIDIA GeForce RTX 4080, i9-13900K
Desktop-PC Asus ROG Strix Z790-F
36.3 (29.8min, 29.8P0.1, 30.5P1) fps ∼100%
68.4 (52min, 52.4P0.1, 54P1) fps ∼100%
NVIDIA GeForce RTX 5090 Laptop, Ultra 9 275HX
XMG Neo 16 E25
32.2 (24.5min, 24.6P0.1, 25.1P1) fps ∼89%
61 (48min, 48.4P0.1, 50.7P1) fps ∼89%
NVIDIA GeForce RTX 5080 Laptop, Ultra 9 275HX
Tuxedo Stellaris 16
25.5 (19.1min, 19.3P0.1, 19.9P1) fps ∼70%
49.3 (37.6min, 37.6P0.1, 38.7P1) fps ∼72%
NVIDIA GeForce RTX 5060 Laptop, Ultra 9 275HX
XMG Fusion 16 M25
10.1 (7.38min, 7.4P0.1, 7.53P1) fps ∼28%
27.5 (20.6min, 20.6P0.1, 21.8P1) fps ∼40%

UHD / 3.840 x 2.160 (+ Upscaling)

Im 4K-Bereich ist man bei einer Kombination aus Ultra Details und Ultra Ray Tracing quasi zwangsweise auf stärkeres Upscaling angewiesen, da Control Resonant sonst selbst auf absoluten High-End-Rechnern zur Ruckelorgie verkommt, wie unsere Tabelle zeigt.

Control Resonant
    3840x2160 Ultra Preset + Ultra Ray Tracing AA:DL     3840x2160 Ultra Preset + Ultra Ray Tracing + DLSS Balanced
NVIDIA GeForce RTX 4080, i9-13900K
Desktop-PC Asus ROG Strix Z790-F
18.2 (14.1min, 14.2P0.1, 14.6P1) fps ∼100%
40.3 (33min, 33.2P0.1, 33.9P1) fps ∼100%
NVIDIA GeForce RTX 5090 Laptop, Ultra 9 275HX
XMG Neo 16 E25
16.2 (13.1min, 13.1P0.1, 13.2P1) fps ∼89%
35.2 (28.3min, 28.9P0.1, 29.7P1) fps ∼87%
NVIDIA GeForce RTX 5080 Laptop, Ultra 9 275HX
Tuxedo Stellaris 16
12.5 (9.12min, 9.29P0.1, 10P1) fps ∼69%
28.1 (21.6min, 21.8P0.1, 22.3P1) fps ∼70%
NVIDIA GeForce RTX 5060 Laptop, Ultra 9 275HX
XMG Fusion 16 M25
1.625 (0.568min, 0.574P0.1, 0.631P1) fps ∼9%
12.7 (11.5min, 11.5P0.1, 12.5P1) fps ∼32%

(Multi) Frame Generation

Wie sich die Leistung bei aktiver Frame Generation verhält, haben wir anhand der mobilen RTX 5080 getestet. Erwartungsgemäß lassen sich hier deutliche FPS-Sprünge erzielen, wobei sich die Minimum-Werte zum Teil kaum verbessern.

3.840 x 2.160, Ultra Preset & Ultra Ray Tracing DLSS Balanced DLSS Balanced + MFGx3 DLSS Balanced + MFGx6
GeForce RTX 5080 Laptop 28 fps (1% low: 13 fps) 71 fps (1% low: 18 fps) 126 fps (1% low: 17 fps)

Fazit - Ray Tracing haut mal wieder ordentlich rein

Analog zu vielen weiteren Ray Tracing-Titeln wirkt sich die entsprechende Technik - vor allem bei höheren Stufen - massiv auf die Performance aus, so dass auch kräftigere Gaming-Systeme ins Schwitzen kommen. Im Notfall können aber wie üblich Upscaling und Frame Generation helfen.

Testsysteme

XMG Neo 16 E25 (RTX 5090 Laptop)
XMG Neo 16 E25 (RTX 5090 Laptop)
Tuxedo Stellaris 16 Gen7 (RTX 5080 Laptop)
Tuxedo Stellaris 16 Gen7 (RTX 5080 Laptop)
XMG Fusion 16 M25 (RTX 5060 Laptop)
XMG Fusion 16 M25 (RTX 5060 Laptop)

Übersicht

Da Gaming-Benchmarks sehr zeitaufwändig sind und teilweise durch Aktivierungsbeschränkungen hinausgezögert werden, können wir zur Veröffentlichung der Artikel nur eine begrenzte Zahl an Ergebnissen präsentieren. Weitere GPUs folgen.

Einschränkungen anzeigen
PosModell< PrevNext >Control Resonant
 Control Resonant (2026)
low
1920x1080
Handheld Preset
DLAA
med.
1920x1080
Medium Preset
DLAA
high
1920x1080
High Preset
DLAA
ultra
1920x1080
Ultra Preset + Ultra Ray Tracing
DLAA
QHD
2560x1440
Ultra Preset + Ultra Ray Tracing
DLAA
4K
3840x2160
Ultra Preset + Ultra Ray Tracing
DLAA
NVIDIA GeForce RTX 4080
150
133.4
119.9
55.1
36.3
18.2
NVIDIA GeForce RTX 5090 Laptop
128.9
117.1
105.7
49.6
32.2
16.2
NVIDIA GeForce RTX 5080 Laptop
111.8
98.9
86.4
39.9
25.5
12.5
NVIDIA GeForce RTX 5060 Laptop
62.6
55.6
48.9
17.9
10.1
1.63
(-) * Geringere Werte sind besser. / n123 Anzahl der Benchmarks die zu diesem Wert beitragen / * Geschätzte Position

 

Legende
5ruckelt - Das Spiel wird in dieser Detailstufe wahrscheinlich nicht flüssig mit dieser Grafikkarte laufen. Mindestens ein Benchmarkwert ist kleiner als 25fps
könnte ruckeln - Interpolierte Information. Bei einer langsameren Grafikkarte wurde dieses Spiel als ruckelnd klassifiziert und daher wird dies auch bei dieser angenommen, da keine Benchmarkwerte eingetragen sind.
30flüssig - Dieses Spiel sollte in den betroffenen Einstellungen flüssig laufen, da kein Benchmarkwert eingetragen wird, der die Grenze unterschreitet: 25fps
40flüssig - Dieses Spiel sollte in den betroffenen Einstellungen flüssig laufen, da kein Benchmarkwert eingetragen wird, der die Grenze unterschreitet: 35fps
60flüssig - Dieses Spiel sollte in den betroffenen Einstellungen flüssig laufen, da kein Benchmarkwert eingetragen wird, der die Grenze unterschreitet: 58fps
könnte flüssig laufen - Eine langsamere Grafikkarte wurde als schnell genug klassifiziert und daher wird dies auch für diese geschätzt (da keine Benchmarkwerte eingetragen sind).
?unsicher - Zwei mögliche Fälle: Der kleinste gefundene Benchmarkwert ist zwar unter dem Grenzwert für eine flüssige Darstellung, jedoch ist der Durchschnitt darüber. Zweiter Fall, der Benchmarkwert ist unter der Grenze, jedoch ist die nächst-langsamere Karte als flüssig eingestuft.
unsicher vererbt - Die nächst-langsamere Karte ist als "unsicher" eingestuft und daher wird dieser Wert auch an schnellere Karten vererbt, die keine Benchmarkwerte haben.
Der Wert in den einzelnen Feldern beziffert die durchschnittlichen Bilder pro Sekunde. Bewegen Sie den Mauszeiger auf diesen Wert um eine detaillierte Auflistung aller Benchmarks zu sehen.
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Autor: Florian Glaser, 29.09.2026 (Update: 29.09.2026)